Corona-News am Donnerstag: 30 Prozent der Deutschen erstgeimpft

Immer mehr Menschen in Deutschland können sich gegen das Coronavirus impfen lassen – allein gestern wurden mehr als 1,1 Millionen Impfdosen verabreicht. Und: Städtetag verlangt mehr Freiheiten für negativ Getestete. Der Überblick.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

Coronavirus: Biontech-Impfstoff schützt laut Studiendaten auch Ältere zu mehr als 95 Prozent vor Infektionen

Mehr als die Hälfte der Menschen in Israel ist bereits vollständig mit Biontech geimpft. Neue Daten zeigen, dass das Land mit seiner Impfkampagne die Pandemie erfolgreich eindämmen konnte. Doch es bleiben offene Fragen.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

New indicator for oxygen levels in early oceans developed

A geoscientific research team led by scientists from the University of Cologne has come a decisive step closer to determining the oxygen levels in the early Earth’s history by analysing the composition of tungsten isotopes / publication in PNAS

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neuer Indikator für den Sauerstoffgehalt in frühzeitlichen Ozeanen entwickelt

Geowissenschaftliches Forschungsteam unter Kölner Leitung kommt durch die Analyse der Wolframisotopie dem Aufspüren von Sauerstoff in der frühen Erdgeschichte einen entscheidenden Schritt näher / PNAS-Veröffentlichung

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Die letzte Schlacht der Anne de Bretagne

Einem multidisziplinären Team von Forschenden des Inrap, des CNRS, der Universitäten von Ottawa, Rennes 2 und Toulouse III Paul Sabatier und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig ist es gelungen, die Skelettüberreste von Soldaten zu identifizieren, die an den letzten Kämpfen im Rahmen der Belagerung von Rennes im Jahr 1491 beteiligt waren. Sie sind die einzigen Zeugen dessen, was sich vor Ort zugetragen hat, als die Armeen der Herzogin Anne de Bretagne und des Königs von Frankreich aufeinandertrafen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Zi veröffentlicht Studie zu Verordnungstrends biologischer Arzneimittel bei Autoimmunerkrankungen

Bevölkerung in Deutschland leidet immer häufiger an Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose und Schuppenflechte // Biologika werden häufiger eingesetzt

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Defective Epithelial Barriers Linked to Two Billion Chronic Diseases

Humans are exposed to a variety of toxins and chemicals every day. According to the epithelial barrier hypothesis, exposure to many of these substances damages the epithelium, the thin layer of cells that covers the surface of our skin, lungs and intestine. Defective epithelial barriers have been linked to a rise in almost two billion allergic, autoimmune, neurodegenerative and psychiatric diseases.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wenn zu viel trinken schadet: Der übermäßige Konsum der Muntermacher kann Herz und Nieren schädigen.

Was befindet sich in welchem Glas? Zur Auswahl stehen rote Limonade, Zitronenlimonade, Cola und ein Energydrink.

Energydrinks erfreuen sich wegen ihrer aufputschenden Wirkung großer Beliebtheit. Doch der übermäßige Konsum der Muntermacher kann Herz und Nieren schädigen. Mediziner haben jetzt die Ursachen erforscht.

Quelle: FAZ.NET

Process for eliminating unneeded cells may also protect against cancer

Biologists find cell extrusion, a process that helps organisms eliminated unneeded cells, is triggered when cells can’t replicate their DNA during cell division. In humans, extrusion may serve as a way for the body to eliminate cancerous or precancerous cells.

Quelle: Sciencedaily

Restricting growth, spread of head and neck cancers

Researchers have discovered a key molecule that allows cancer stem cells to bypass the body’s natural immune defenses, spurring the growth and spread of head and neck squamous cell cancers. Their study, conducted in mice, also demonstrates that inhibiting this molecule derails cancer progression and helps eliminate these stem cells.

Quelle: Sciencedaily

AstraZeneca-Impfstoff: Neurologen beobachten seltenes Hirnthrombose-Risiko auch bei älteren Frauen

Die Impfung mit AstraZeneca wird in Deutschland für Menschen ab 60 Jahren empfohlen. Laut einer Studie könnten jedoch auch Frauen über 60 von einer sehr seltenen, aber gefährlichen Komplikation betroffen sein.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

Strange isotopes: Scientists from Germany and Israel explain a methane isotope paradox of the seafloor

Deep down in the seafloor anaerobic microbes consume large amounts of methane, a potent greenhouse gas. Even though this process is a crucial element of the global carbon cycle, it is poorly understood. Gunter Wegener from the Max Planck Institute for Marine Microbiology and the MARUM, Center for Marine Environmental Sciences, Bremen, Germany, and Jonathan Gropp from the Weizmann Institute of Science in Rehovot, Israel, now found the solution to a long-standing enigma in this process: why methane carbon isotopes behave so differently than expected. In a joint effort with their colleagues Heidi Taubner, Itay Halevy and Marcus Elvert they present the answer in the journal Science Advances.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Seltsame Isotope: Forschende aus Bremen und Israel erklären ein Methan-Isotopen-Paradoxon des Meeresbodens

Mikroben im Meeresboden verbrauchen große Mengen des Treibhausgases Methan. Dieser Prozess ist sehr wichtig für den Kohlenstoffkreislauf – dennoch ist er bislang wenig verstanden. Gunter Wegener vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie und vom MARUM, Zentrum für Marine Umweltwissenschaften in Bremen und Jonathan Gropp vom Weizmann Institute of Science in Rehovot, Israel, haben nun ein lange bestehendes Rätsel in diesem Prozess gelöst: Sie konnten klären, warum sich die Kohlenstoff-Isotope von Methan so anders verhalten als erwartet. Gemeinsam mit den Forschenden Heidi Taubner, Itay Halevy und Marcus Elvert präsentieren sie die Antwort im Fachmagazin Science Advances.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen entdeckt neuartigen „An/Aus“-Schalter in Proteinen

Proteine erfüllen in der Zelle eines jeden Lebewesens eine Vielzahl von Funktionen und spielen bei fast allen biologischen Prozessen eine entscheidende Rolle. Sie steuern nicht nur den Stoffwechsel, die zelluläre Signalübertragung und die Energieproduktion, sondern sind als Antikörper auch die Frontarbeiter unseres Immunsystems im Kampf gegen Krankheitserreger wie das Coronavirus. Angesichts dieser wichtigen Aufgaben ist es nicht verwunderlich, dass die Aktivität der Proteine streng kontrolliert wird. Es gibt zahlreiche chemische Schalter, die die Struktur und damit die Funktion von Proteinen als Reaktion auf wechselnde Umweltbedingungen und Stress steuern.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Giraffen-Genomik: Vier gewinnt

Umfassende Erbgut-Analysen bestätigen vier Arten von Giraffen mit insgesamt sieben Unterarten

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Schwachstellen des Virus nutzen, um Immunabwehr zu stärken – SARS-CoV-2-Proteine manipulieren Immunsignalwege

Forschende der Universität Ulm haben untersucht, wie das neue Coronavirus das menschliche Immunsystem unter seine Kontrolle bringt. In der Studie, die im Fachmagazin Cell Reports veröffentlicht wurde, zeigte sich aber auch, dass die Virusproteine nicht alle antiviral wirkenden Immunsignalwege komplett abschalten können. Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen vom Institut für Molekulare Virologie arbeiten nun daran, solche Schwachstellen von SARS-CoV-2 zu identifizieren, um das Virus durch gezielte Immunaktivierung zu bekämpfen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

3D ‘bioprinting’ used to create nose cartilage

A team of University of Alberta researchers has discovered a way to use 3-D bioprinting technology to create custom-shaped cartilage for use in surgical procedures. The work aims to make it easier for surgeons to safely restore the features of skin cancer patients living with nasal cartilage defects after surgery.

Quelle: Sciencedaily

Hopkins-led research team takes gene mutation detection in blood to the next level

Researchers have developed a new technology to overcome the inefficiencies and high error rates common among next-generation sequencing techniques that have previously limited their clinical application.

Quelle: Sciencedaily

Corona-News am Mittwoch: Datenschützer warnen vor Fotos von Impfnachweisen im Internet

In sozialen Netzwerken geteilte Fotos von Impfpässen können Kriminellen als Fälschungsvorlage dienen, warnen Datenschützer. Und: Australien ist besorgt über erste Ansteckung in Sydney seit mehr als einem Monat. Der Überblick.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

Cryptic sense of orientation of bats localised – the sixth sense of mammals lies in the eye

Mammals see with their eyes, hear with their ears and smell with their nose. But which sense or organ allows them to orient themselves on their migrations, which sometimes go far beyond their local foraging areas and therefore require an extended ability to navigate? Scientific experiments led by the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research (Leibniz-IZW) now show that the cornea of the eyes is the location of such an important sense in migrating bats. If the cornea is anaesthetised, the otherwise reliable sense of orientation is disturbed while light detection remains unimpaired.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Rätselhafter Orientierungssinn von Fledermäusen lokalisiert – der sechste Sinn der Säugetiere liegt im Auge

Säugetiere sehen mit den Augen, hören mit den Ohren und riechen mit der Nase. Doch mit welchem Sinn oder Organ orientieren sie sich auf ihren Wanderungen, die mitunter weit über ihre lokalen Streifgebiete hinausführen und daher ein erweitertes Navigationsvermögen erfordern? Wissenschaftliche Versuche unter Leitung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) zeigen nun: Die Hornhaut (Cornea) der Augen ist der Ort eines solchen Sinnes bei wandernden Fledermäusen. Betäubt man diese gezielt, ist der sonst zuverlässige Orientierungssinn gestört, während die visuelle Hell-Dunkel-Wahrnehmung unbeeinträchtigt blieb.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

„Gesundheitsversorgung mit Zukunft“: online-Podiumsdiskussion am 12. Mai 2021

Anlässlich des Internationalen Tages der Pflegenden am 12. Mai 2021 veranstaltet die Evangelische Hochschule Dresden (ehs) gemeinsam mit dem Sächsischen Pflegerat e.V. eine Podiumsdiskussion zum Thema „Der Beitrag der Pflegenden für eine Gesundheitsversorgung mit Zukunft in Sachsen – was jetzt zu tun ist, um die Gesundheit zu stärken“. Die Veranstaltung kann von 8:30-9:30 Uhr im Live-Stream unter www.ehs-dresden.de verfolgt werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Gefährliche Schönheitsideale in sozialen Medien

Anlässlich des Internationalen Anti-Diät-Tages am 6. Mai spricht Prof. Dr. Eva Wunderer von der Hochschule Landshut über den Wunsch nach perfekter Selbstinszenierung in den sozialen Medien, und wie dieser zu Essstörungen führen kann.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Winzigsten Kräften auf der Spur: wie T-Zellen Eindringlinge erkennen

T-Zellen benutzen ihre Antigen-Rezeptoren wie klebrige Finger – ein Team der TU Wien und der MedUni Wien konnte sie dabei beobachten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

The micro-environment of breast cancer in three dimensions

Cancerous tumors thrive on blood, extending their roots deep into the fabric of the tissue of their host. They alter the genetics of surrounding cells and evolve to avoid the protective attacks of immune cells. Now, researchers have developed a way to study the relationship between solid, difficult-to-treat tumors and the microenvironment they create to support their growth.

Quelle: Sciencedaily