Was Laubblätter im Herbst altern lässt

Forschende der ETH Zürich weisen bei europäischen Laubbäumen einen selbstregulierenden Mechanismus nach, der ihre Wachstumsphase begrenzt: Bäume, die im Frühling und Sommer mehr Photosynthese betreiben, werfen ihre Blätter im Herbst früher ab.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Amerikas Anti-Aging-Kampagne: Frischblut gegen das Altern

Performance „The Aging Body“ von Boglárka Börcsök und Andreas Bolm auf dem Festival „Die irritierte Stadt“

Anti-Aging auf die radikale Tour: Amerikas Mediziner haben eine Kampagne gestartet, das Gesundheitssystem zu retten, indem Forscher nach „kurativen“ Wegen aus dem Altern suchen. Einige meinen den gefunden zu haben: Übertragung von Blutplasma.

Quelle: FAZ.NET

Forschungsteam entdeckt Mechanismus, der die Zellfunktion nach Genomschäden wiederherstellt

Forschende der Universität zu Köln haben entschlüsselt, wie die Entwicklung und Langlebigkeit von Zellen nach Beschädigung durch UV-Strahlung gefördert wird / Therapie gegen vorzeitiges Altern rückt näher.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wenn die biologische Uhr vor geht: Traumatisierte Kinder altern schneller

Erschütternde Kindheitserlebnisse beschleunigen den Alterungsprozess in den Körperzellen.

Gewalterfahrungen in jungen Jahren zeigen sich auf vielfältige Weise. Sie verursachen nicht nur psychischen Störungen. Sie lassen auch die Körperzellen schneller altern und hinterlassen bisweilen sogar Spuren im Gehirn.

Quelle: FAZ.NET

Aus dem Gleichgewicht – Fähigkeit zur Eliminierung verbrauchter Proteine hat Einfluss auf Hirnalterung und Lebensspanne

Altern ist der Hauptfaktor für Demenz und die Alzheimer´sche Neurodegeneration. Mit fortschreitendem Alter lagern sich toxische Proteinaggregate im Gehirn ab und beeinträchtigen neuronale Funktionen. Ein internationales Forscherteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Alternsforschung (FLI) in Jena und der Scuola Normale Superiore, Pisa, Italien, untersuchte den Prozess der Gehirnalterung am Türkisen Prachtgrundkärpfling (N. furzeri). Sie konnten die zeitliche Abfolge molekularer Ereignisse während des Alterns nachweisen, die durch die frühe Abnahme der Proteasomenaktivität ausgelöst wird und zur Bildung von Aggregaten führt. Fische mit unveränderter Proteasomenaktivität lebten länger.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Für immer jung?: Wie sich das Altern aufhalten lassen könnte

Wer würde nicht gerne jung bleiben?

Ewig schön, gesund und alterslos: Den Wunsch, das Altwerden aufzuhalten, hegt die Menschheit seit langem. Es ticken molekulare Uhren – und die drehen Forscher jetzt zurück.

Quelle: FAZ.NET

Länger gesund leben: Was die Altersmedizin von den Fischen lernen kann

Was passiert eigentlich genau beim Alterungsprozess? Warum altern wir? Und wie können Menschen noch möglichst lange in ihrem Leben gesund und fit bleiben? Zu diesen komplexen und spannenden Fragen forscht Professor Dr. Christoph Englert am Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut in Jena. Um Antworten zu finden, helfen dem renommierten Genetiker Experimente mit Tieren, wie zum Beispiel ein kurzlebiger Killifisch aus Afrika oder Fadenwürmer.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mechanismus zum Zusammenhang von Alter, Stress und Herzinfarkt gefunden

Alter und Stress führen zu einem erhöhten Krankheitsrisiko sowie zu verstärkten Entzündungsprozessen. Welche molekularen Vorgänge dahinter stecken, weiß man nicht. Bekannt ist, dass Alter und Stress sich epigenetisch auswirken, sprich sie beeinflussen, ob bestimmte Gene stärker, schwächer oder überhaupt nicht abgelesen werden. Epigenetische Veränderungen sind normal, werden aber durch den Alterungsprozess sowie durch Stress beschleunigt. Je mehr Stress, desto schneller schreitet das „epigenetische Altern“ voran. Forscher des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie haben untersucht, ob diese epigenetischen Effekte Moleküle beeinflussen, die an Entzündungsprozessen beteiligt sind.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Professorin aus Innsbruck wird Präsidentin der Welt-Schlaf-Gesellschaft

Guter Schlaf ist eine wichtige Voraussetzung für die Gesundheit. Schlafmangel kann zu gravierenden Erkrankungen führen und verhindert ein gesundes Altern. Eine der renommiertesten Schlafforscherinnen weltweit ist Birgit Högl. Die Leiterin des Schlaflabors an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie wird im September 2019 erste österreichische Präsidentin der Welt-Schlaf-Gesellschaft.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Gesundes Altern – Alters-assoziierte Proteinmodifikationen in Zellen können quantifiziert werden

Ein internationales Forscherteam konnte Proteine herstellen, die die genaue Messung von modifizierten Lysinen in Zellen ermöglichen. Modifizierte Lysine spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung schwerer Erkrankungen und für einen gesunden Alterungsprozess. Für uns alle ist es ein großer Wunsch, auch im hohen Alter gesund zu sein und zu bleiben. Anfang März wurden die Ergebnisse einer Studie in der Fachzeitschrift Nature Communications (DOI: 10.1038/s41467-019-09024-0) veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Der Geruch von Nahrung steuert zelluläres Recycling und beeinflusst Lebenserwartung

Der Geruch von Nahrung wirkt sich auf Physiologie und das Altern aus. Das konnte ein Team von Professor Thorsten Hoppe vom Exzellenzcluster für Alternsforschung (CECAD) am Fadenwurm zeigen. Überraschenderweise ist der Zusammenhang auf ein einziges Paar Nervenzellen des Geruchssinns zurückzuführen. Diese neuartigen Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature Metabolism erschienen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Die Energiewende für unsere Ernährung

Reiche Ernten: In Zukunft werden wir noch mehr davon benötigen, soll die wachsende Weltbevölkerung ernährt werden.

Zur Ernährungswende jetzt also auch die Energiewende für unser Essen: Mehr Licht in Nahrung umwandeln ist der Trick. Das haben Genforscher geschafft. Trotzdem dürfte die „alternative“ Photosynthese für böses Blut sorgen.

(Mehr in: Medizin & Ernährung – FAZ.NET)

Ausgezeichnet: Alternative Forschungsprojekte zur Vermeidung von Tierversuchen

Im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konstant und mit großem Erfolg daran, Methoden zu entwickeln, die Tierversuche ersetzen. Dabei greifen sie verstärkt auf Computersimulationen, Multiorganchips oder permanente Zellkulturen zurück. Drei innovative Forschungsprojekte wurden jetzt von der Medizinischen Fakultät ausgezeichnet und werden über die nächsten zwei Jahre mit insgesamt 500.000 Euro gefördert. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Buruli-Ulkus: Vielversprechender Medikamentenkandidat gegen vergessene Krankheit

Das Buruli-Ulkus ist eine vernachlässigte Tropenkrankheit, die zu schwer beeinträchtigenden Hautveränderungen, Behinderungen und Stigmatisierung führt. Die empfohlene Antibiotikabehandlung ist langwierig und mit schweren Nebenwirkungen verbunden. Forschende des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts (Swiss TPH) haben zusammen mit Kollegen aus Singapur eine gegen das Buruli-Ulkus hochwirksame chemische Verbindung entdeckt, welche die Entwicklung eine wirkungsvolle Alternative zu den bestehenden Behandlungsmöglichkeiten ermöglichen könnte. Die Ergebnisse wurden heute in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Buruli Ulcer: Promising New Drug Candidate Against a Forgotten Disease

Buruli ulcer is a neglected tropical disease (NTD) resulting in debilitating skin lesions, disabilities and stigmatisation. The current antibiotic treatment is long and has severe adverse side effects. Researchers from the Swiss Tropical and Public Health Institute (Swiss TPH) together with colleagues from Singapore have discovered a highly effective compound against Buruli ulcer which has the potential to become a powerful alternative to the existing treatment options. Results were published today in the peer-reviewed journal Nature Communications. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Forscher der Universität Rostock definieren Gesundheit und Altern neu

In der Gesundheits- und Alternsforschung mangelt es an klaren Definitionen – Rostocker Wissenschaftler beginnen mit der Aufräumarbeit. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Cohesin treibt die Alterung von Blutstammzellen voran

Altert ein Organismus nehmen Entzündungen zu und die Stammzellfunktion ab. Das Zusammenspiel beider Prozesse ist bisher nur unvollständig verstanden. Forscher des Leibniz-Instituts für Alternsforschung (FLI) haben eine neue Rolle von Cohesin bei der Vermittlung entzündlicher Signale in Blutstammzellen entdeckt. Bei chronischer Entzündung im Alter wird die Funktion und Selbsterneuerung von Blutstammzellen durch eine chronische Aktivierung Cohesin-vermittelter Entzündungssignale gestört. In Folge wachsen abnormale Blutstammzellen mit geringem Cohesin-Gehalt und gestörter Differenzierung im Alter heraus. Die neuen Ergebnisse könnten Hauptmerkmale der Alterung des blutbildenden Systems erklären (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Platelets grown from stem cells may be alternative to donated platelets

Researchers have developed a way to grow human platelets in the laboratory from stem cells derived from fat tissue. The achievement suggests manufactured platelets could eventually reduce the reliance on donated platelets to help patients with cancer and other disorders. (Mehr in: Cancer News — ScienceDaily)

Weitere Einblicke in die Mechanismen gesunden Alterns beim Fadenwurm

Welche Mechanismen sorgen dafür, dass wir gesund altern? Wissenschaftler vom IUF und der HHU in Düsseldorf untersuchen das im Fadenwurm, einem in der Alternsforschung etablierten Organismus. Eine in „EMBO Reports“ veröffentlichte Studie liefert neue Erkenntnisse zu den Mechanismen der Langlebigkeit bei reduzierter Mitochondrien-Aktivität. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Tierversuche vermeiden: Eine Chance für Wissenschaft, Medizin und Verbraucherschutz

4. Symposium über Alternativen zu Tierversuchen des Landesamts für Gesundheit und Soziales Berlin und des Bundesinstituts für Risikobewertung eröffnet Perspektiven für den Standort Berlin (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Poppen statt Pennen – alternde Siebenschläfer verkürzen Winterschlaf für mehr Reproduktion

Siebenschläfer genießen ein für ihre Größe extrem langes Leben dank des maximal elf und zumindest sechs Monate dauernden Winterschlafs. Wodurch die unterschiedliche Dauer verursacht wird, abgesehen von den bestimmten Umweltbedingungen, war bisher unklar. Forschende der Vetmeduni Vienna spekulierten, dass ältere Tiere eigentlich den Winterschlaf für einen Fortpflanzungsvorteil verkürzen sollten und bestätigten dies nun durch eine in Scientific Reports veröffentlichte Datenanalyse einer Siebenschläferpopulation. Die kürzeren Winterschlafintervalle alternder Weibchen und Männchen waren der zunehmenden Reproduktion geschuldet. Außerdem schlafen sie später ein und wachen immer früher auf. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Mikroorganismen als Produktionshelfer

Noch ist Erdöl die wirtschaftlich attraktivste Ressource für Kraftstoffe und Grundchemikalien, aus denen sich Alltagsprodukte wie Plastikflaschen oder Waschmittel herstellen lassen. Neue biotechnologische Verfahren sollen den Einsatz nachwachsender Biomasse als Alternative zu dem fossilen Rohstoff einfacher und kostengünstiger machen. Forscherinnen und Forscher am KIT setzen gezielt auf pflanzliche Biomasse wie Holz und Stroh, die nicht als Lebensmittel oder Tierfutter verwendet wird. Diese und weitere Innovationsgeschichten stellt das aktuelle Magazin NEULAND des KIT vor. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Lebensmittel im Blickpunkt: Soja – eine proteinreiche Alternative zu Tierprodukten

Nur geringe Belastung mit Schimmelpilzgiften – Mehr Schwermetalle als bei anderen pflanzlichen Produkten (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Biologisch abbaubares Plastik

Forschungsprojekt der TH Nürnberg generiert eine Alternative für herkömmliche Kunststoffe (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

„Gutes Altern in Rheinland-Pfalz (GALINDA)“

Treffen mit dem Evangelischen Johanneswerk in Bielefeld (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)