Die Bekämpfung von Diabetes und Adipositas muss vorrangiges Politikziel werden

Keine Krankheit belastet das Sozial- und Gesundheitssystem so sehr wie Adipositas – noch nicht einmal die Coronapandemie. Der im Bundestag beratene Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG) sieht nun die Einführung eines DMP Adipositas vor. Allerdings drängt die Zeit: Daher empfiehlt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), bei der Ausgestaltung des neuen DMP Adipositas bestehende Strukturen und Expertise aus dem DMP für Typ-2-Diabetes zu nutzen. Außerdem müssen in der nächsten Legislaturperiode endlich auch Maßnahmen zur Primärprävention von Übergewicht wie eine gesunde Mehrwertsteuer oder eine verbindliche Ampelkennzeichnung eingeführt werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neue Ursache zur Entstehung des Diabetes entdeckt

Stoffwechsel des diabetischen Zebrafischs offenbart interessante Erkenntnisse

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wer trotz Corona-Impfung schwer erkrankt – Studie aus Israel

Geimpfte Menschen müssen nur sehr selten mit schweren Verläufen von Covid-19 in die Klinik. Wen es doch trifft, der leidet laut einer Studie häufig an Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Krebs.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

DDG und VDBD warnen vor Versorgungsengpässen für Menschen mit Diabetes

Die stark steigende Zahl betreuungsintensiver, häufig älterer Patientinnen und Patienten macht es notwendig, die Sprechende Medizin zu stärken. Das fordert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) im aktuellen Positionspapier zur Bundestagswahl 2021. Auch der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) sieht einen hohen Bedarf an einer auf den gesamten Menschen ausgerichteten Medizin. Je besser Menschen mit Diabetes versorgt sind, umso besser ist ihr Stoffwechsel eingestellt und die oft schwerwiegenden Folgen wie Herzinfarkt, Amputationen, Erblindung oder Nierenversagen lassen sich vermeiden. Dafür bedarf es gut ausgebildeter diabetologischer Fachkräfte.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Schulmedizin und Pflanzenkunde: Kräuter gegen Diabetes

Kräuterbeet: Ehrenamtliche Gärtner kümmern sich um Pflanzen.

In der ältesten Klinik für Diabetologie, dem Krankenhaus Sachsenhausen in Frankfurt, gibt es den „Diabetes-Garten“. Er soll zeigen, dass Schulmedizin und Pflanzenheilkunde durchaus verbunden werden können.

Quelle: FAZ.NET

Bundestag berät über DMP Adipositas: DDG bietet Unterstützung an

Bundestag berät über DMP Adipositas: DDG begrüßt dies als Teil der Nationalen Diabetesstrategie (NDS) und bietet Unterstützung an

“Ein notwendiger Schritt zur Umsetzung der Nationalen Diabetesstrategie“, so kommentiert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) die heutige Beratung des Deutschen Bundestags über die Einführung eines strukturierten Behandlungsprogramms für Menschen mit starkem Übergewicht – das so genannte Disease Management Programm (DMP) Adipositas.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Verleihung des Werner-Creutzfeldt-Preises an Prof. Dr. Dr. h. c. Michael Roden

Für seine herausragenden Forschungsarbeiten über Entstehung des Typ-2-Diabetes und die Rolle des Energiestoffwechsels beim Menschen hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft Prof. Dr. Dr. h. c. Michael Roden, Wissenschaftlicher Geschäftsführer und Vorstand des Deutschen Diabetes-Zentrums, mit dem Werner-Creutzfeldt-Preis 2021 ausgezeichnet.

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Hoher Versorgungsbedarf: Jeder fünfte Krankenhauspatient hat Diabetes

Eine Studie unter Leitung der Universität Ulm zeigt, dass knapp jeder fünfte stationäre Patient in Deutschland an Diabetes leidet. Das Ergebnis spiegelt nicht nur den Versorgungsbedarf von Diabetespatienten im Krankenhaus wider, sondern offenbart auch Diskrepanzen zu den bisher publizierten Statistiken über die Fallzahlen von Patienten mit Diabetes im Krankenhaus. Viele Diabetespatienten werden bisher gar nicht erfasst, wenn nur die Patienten mit Hauptdiagnose Diabetes gezählt werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

2. Präventionspreis 2021 geht an Tübinger Wissenschaftler

127. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin: „Von der Krise lernen“

Präventionspreis geht an Tübinger Mediziner
Identifizierung von Diabetes-Risikogruppen eröffnet Chancen für frühzeitige Therapie

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Verbindlichkeit statt Freiwilligkeit: DDG fordert Politik auf, Lebensmittelhersteller endlich mehr in die Pflicht zu

Zu den heute veröffentlichten Ergebnissen der zweiten Folgeerhebung des Produktmonitorings im Zuge der Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten (NRI) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) erklärt Barbara Bitzer, Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG):

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Diabetesforschung muss intensiviert werden und Werbeverbot für ungesunde Kinderlebensmittel gehört in Koalitionsvertrag

Der Runde Tisch des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zur „Ernährung bei Diabetes Typ 2“ am 13. April endete leider ohne Ergebnisse. Eingeladen hatte Bundesministerin Julia Klöckner Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) sowie Vertreter der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und anderer Verbände. DDG und DZD bedauern in der Folge den offenen Ausgang und weisen darauf hin, wie wichtig es sei, beispielsweise die Bewerbung ungesunder Lebensmittel an Kinder nicht nur zaghaft zu regulieren, wie jüngst vom BMEL mit dem Zentralverband der Deutschen Wirtschaft (ZAW) vereinbart, sondern diese zu verbieten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Parkinson’s, cancer, type 2 diabetes share a key element that drives disease

Researchers have discovered a direct link between a master sensor of cell stress and a protein that protects the power stations of cells. The same pathway is also tied to type 2 diabetes and cancer, which could open a new avenue for treating all three diseases.

Quelle: Sciencedaily

NVL Typ-2-Diabetes (Kapitel medikamentöse Therapie, partizipative Entscheidungsfindung) veröffentlicht

Heute erscheint die 2. Auflage der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) Typ-2-Diabetes. Sie ist auf den Internetseiten des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) kostenlos abrufbar.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mit neuen Biomarkern Diabetes-Typ-2 frühzeitig erkennen – Zucker und Zuckerverbindungen im Fokus

463 Millionen Erwachsene weltweit leben mit Diabetes mellitus. Rund 90 Prozent davon weisen einen Diabetes-Typ-2 auf, der im Gegensatz zum Typ-1 maßgeblich durch den Lebensstil bedingt ist. Etwa die Hälfte der Fälle wird nicht frühzeitig diagnostiziert. Mit Hilfe einer am Max Rubner-Institut, entwickelten Analytik für eine Vielzahl von Zuckerverbindungen und deren Abkömmlingen konnten in einer Studie einige bisher im Blut nicht bekannte Zuckerverbindungen gefunden werden, die sich mit der Erkrankung an Diabetes-Typ-2 veränderten. Sie könnten daher als Biomarker für eine frühzeitige und verbesserte Diagnose dienen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Invasive weed may help treat some human diseases, researchers find

An international team of researchers has found that A. virginicus extracts appear to be effective against several human diseases, including diabetes and cancer.

Quelle: Sciencedaily

DDG plädiert für ein Disease Management Programm Adipositas als Teil der Nationalen Diabetesstrategie

Sowohl Übergewicht und Adipositas als auch die Zahl der Neuerkrankungen mit einem Diabetes mellitus Typ 2 nehmen in Deutschland seit Jahren kontinuierlich zu. Dass diese Entwicklungen parallel verlaufen, ist kein Zufall, denn Adipositas ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für diesen Diabetestyp. Welche Maßnahmen auch von politischer Seite ergriffen werden müssen, um die Volkskrankheit Adipositas – und damit auch den Diabetes – zurückzudrängen, diskutierten Experten der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) auf der Jahrespressekonferenz, die am Dienstag, dem 2. März 2021 online stattfindet.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

DDG informiert über Risiken, Prävention und Auswirkungen der Coronapandemie für Menschen mit Diabetes

Menschen mit einem Diabetes mellitus wurden bereits früh im Verlauf der Coronapandemie als Risikopatienten erkannt, die bei einer COVID-19-Erkrankung besonders schwer betroffen sein können. In zahlreichen Studien hat sich dies zwar im Wesentlichen bestätigt – gleichwohl zeigt sich aber auch, dass das Vorliegen eines Diabetes nicht allein über den Verlauf einer COVID-19-Erkrankung entscheidet.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

First COVID, then diabetes? Ulm study shows that SARS-CoV-2 also infects the pancreas

SARS-CoV-2 infects multiple organs. Severe presentations of COVID-19 not only affect the respiratory tract, the digestive tract and the cardiovascular and nervous system, but also glucose metabolism. Researchers at Ulm University Medical Center have now discovered that SARS-CoV-2 infects the insulin-producing beta cells of the pancreas in severe courses of the disease. This may explain the occurrence of diabetes-like symptoms in COVID-19 patients and the impairment of glucose metabolism in diabetic patients with COVID-19. The findings were published in the high-ranking journal Nature Metabolism.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

New Targets for the Development of a Drug Treatment for Obesity and Type 2 Diabetes

The GIP receptor in the central nervous system plays a crucial role in the regulation of body weight and food intake. This is shown by a recent study by Helmholtz Zentrum München, ETH Zurich and the German Center for Diabetes Research (DZD). The study, which has now been published in Cell Metabolism, identifies new targets for the development of a drug treatment for obesity and type 2 diabetes.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neuer Ansatzpunkt für die Entwicklung einer medikamentösen Behandlung von Adipositas und Typ-2-Diabetes

Der im zentralen Nervensystem sitzende Rezeptor für das Hormon GIP spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des Körpergewichts und der Nahrungsaufnahme. Das zeigen Untersuchungen des Helmholtz Zentrums München, der ETH Zürich und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD). Die jetzt in ‘Cell Metabolism’ erschienene Studie liefert neue Ansatzpunkte für die Entwicklung einer medikamentösen Behandlung von Adipositas und Typ-2-Diabetes.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Das therapeutische Potenzial der Peptide

Rund 80 Peptidmedikamente sind weltweit zugelassen und etwa doppelt so viele in klinischer Entwicklung. Bei Erkrankungen wie Diabetes, Krebs, Hormonstörungen, HIV und Multiple Sklerose spielen diese Biomoleküle dank ihrer guten Eigenschaften bereits eine wichtige Rolle in der Behandlung. Biotechnologische Erfolge bei der Entwicklung von Peptidverbindungen und neu entdeckte therapeutische Wirkstoffe in Tiergiften sprechen für den weiteren Aufstieg der Peptide (kleine Proteine) als wichtige Wirkstoffklasse, schreibt ein austro-australisches Team um Medizinchemiker Markus Muttenthaler von der Universität Wien in “Nature Reviews Drug Discovery”.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Diabetes: Neue Entdeckung könnte die Behandlung künftig verändern

Forschende haben einen Rezeptor entdeckt, der neue Möglichkeiten zur medikamentösen Behandlung von Diabetes schaffen könnte: der Insulin-inhibitorische Rezeptor „Inceptor“. Die Studie des Helmholtz Zentrums München, der Technischen Universität München und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung fällt in ein Jubiläumsjahr: hundert Jahre nach der Entdeckung des Insulins und fünfzig Jahre nach der des Insulinrezeptors. Blockiert man die Funktionen von Inceptor, wird der Insulinsignalweg der insulinproduzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse sensibilisiert, also empfindlicher. Das könnte die Betazellen schützen und regenerieren und zu einer Remission des Diabetes führen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Uncovering basic mechanisms of intestinal stem cell self-renewal and differentiation

The gut plays a central role in the regulation of the body’s metabolism and its dysfunction is associated with a variety of diseases, such as obesity, diabetes, colitis and colorectal cancer that affect millions of people worldwide. Targeting endocrine dysfunction by stimulating the formation of specific enteroendocrine cells from intestinal stem cells could be a promising regenerative approach for diabetes therapy. For this, a detailed understanding of the intestinal stem cell lineage and the signals regulating the recruitment of intestinal cell types is critical.

Quelle: Sciencedaily

„Pulverabenteuer“ in der Diabetes-Diagnostik – Experten fordern Kostenübernahme von sicherer Glukose-Lösung

Der orale Glukosetoleranztest (oGTT) ist von großer Bedeutung für die Diabetes-Diagnostik. Industriell hergestellte Glukose-Fertiglösungen werden jedoch von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr durchgängig erstattet – sie sind ab diesem Jahr auch nicht mehr verfügbar. Praxen und Kliniken müssen die Glukoselösung selbst anmischen, wodurch das Risiko für Ungenauigkeiten und Verunreinigungen steigt. In einem Positionspapier hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) eine standardisierte Rezepturvorschrift nach neuesten Erkenntnissen mit einer definierten Zusammensetzung vorgeschlagen. Sie fordert eine bundeseinheitliche Regelung zur Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Subtypen bei Vorstufe des Diabetes entdeckt

Prädiabetes ist nicht gleich Prädiabetes: Bei Menschen im Vorstadium des Typ-2-Diabetes gibt es sechs klar abgrenzbare Subtypen, die sich in der Krankheitsentstehung, dem Risiko für Diabetes und der Entwicklung von Folgeerkrankungen unterschieden. Das zeigt eine Studie des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen (IDM) des Helmholtz Zentrums München an der Universität Tübingen, des Universitätsklinikums Tübingen und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD). Die Ergebnisse sind jetzt in ´Nature Medicine´ erschienen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft