Neuer Wirkstoff gegen Parasiten

Forschende am Paul Scherrer Institut PSI haben eine chemische Verbindung identifiziert, die sich vermutlich als Wirkstoff gegen gleich mehrere einzellige Parasiten eignet. Dazu gehören die Erreger der Malaria sowie der Toxoplasmose. Angriffspunkt der vielversprechenden Substanz ist das Protein Tubulin: Es hilft Zellen dabei, sich zu teilen, und ist damit auch für die Vermehrung der Parasiten unentbehrlich. Die Studie erscheint heute im Journal EMBO Molecular Medicine.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Warum Delta mit seinen speziellen Mutationen zur dominierenden Variante wurde

Startbild Story Delta

Delta dominiert die vierte Welle im Land. Was zeichnet den Erreger aus, und wie hat er die Pandemie verändert? Die Genomdaten und Fallzahlen geben Aufschluss. Eine Entschlüsselung in Schaubildern.

Quelle: FAZ.NET

Warum dieser Erreger mit seinen speziellen Mutationen zur dominierenden Variante wurde

Startbild Story Delta

Delta dominiert die vierte Welle im Land. Was zeichnet den Erreger aus, und wie hat er die Pandemie verändert? Die Genomdaten und Fallzahlen geben Aufschluss. Eine Entschlüsselung in Schaubildern.

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Resistenzen bekämpfen: Konzepte für neue Antibiotika

Immer unempfindlicher gegen die gängigen Medikamente: Multiresistente Erreger breiten sich weltweit aus und könnten schon in der nahen Zukunft die sichere Behandlung von tödlichen Infektionskrankheiten bedrohen. Der dringenden Nachfrage an neuen antimikrobiellen Wirkstoffen steht jedoch ein eklatanter Mangel an Investitionen in ihre Erforschung gegenüber. Die internationale Forschungsallianz IRAADD stellt in einem Artikel in Nature Reviews Chemistry zukunftsweisende Strategien vor, mittels derer das Problem gelöst werden könnte. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) sind federführend beteiligt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Bedenkliche Bakterien schwimmen mit

Im Badesee können ungebetene Gäste mitschwimmen: Antibiotikaresistente Erreger gibt es nicht mehr nur in Krankenhäusern oder Tierställen, sondern immer häufiger auch in Gewässern. Ein Forschungsteam der Universitäten Marburg (UMR), Duisburg-Essen (UDE) und Hongkong hat verschiedene Erregertypen analysiert und ihre Häufigkeit in über 270 europäischen Süßwasserseen erfasst. Damit ist erstmalig eine Basis geschaffen, die Entwicklung der Keimbelastung in 13 europäischen Ländern zu überwachen. Die Studie ist im Fachmagazin „Environment International“ veröffentlicht.

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Afrikanische Schweinepest: Keine Gefahr für Verbraucherinnen und Verbraucher

Erreger ist nicht auf den Menschen übertragbar

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Forschende warnen vor multiresistenten Bakterien in Hundefutter

Vor allem tiefgekühltes, rohes Hundefutter könnte die Gesundheit von Hund und Herrchen gefährden – zu dem Ergebnis kommt eine neue Studie. Grund sind multiresistente Erreger.

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Niclosamid: Forscher testen Bandwurmmittel gegen Corona

Wenn der Sars-CoV-2-Erreger eine Zelle befällt, programmiert er deren Stoffwechsel um. Forscher haben sich diesen Prozess jetzt im Detail angesehen. Dabei sind ihnen interessante Wirkstoffe aufgefallen.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

China: Vogelgrippevirus H10N3 erstmals im Menschen nachgewiesen

In China ist ein Mann am Vogelgrippevirus H10N3 erkrankt. Es ist der erste bekannte Fall einer Infektion mit dem Erreger im Menschen. Mit einem größeren Ausbruch rechnen Fachleute aber nicht.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

Maßgeschneiderte Therapie der multiresistenten Tuberkulose

Um eine multiresistente Tuberkulose (TB) erfolgreich zu behandeln, muss im Vorfeld geklärt werden, gegen welche Antibiotika die Erreger Resistenzen aufweisen. Die klassische Testung im Labor ist sehr zeitaufwendig und verzögert den Therapiebeginn. Wissenschaftler*innen aus dem Forschungszentrum Borstel (FZB) und dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) haben nun einen Katalog aller Mutationen im Erbgut der TB-Bakterien erstellt und können auf dieser Basis mittels einer Genomsequenzierung schnell und kostengünstig vorhersagen, welche Medikamente für die TB-Behandlung am effektivsten sind. Die Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift Clinical Infectious Diseases publiziert.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mit Nanopartikeln gegen gefährliche Bakterien

Multiresistente Krankheitserreger sind ein gravierendes und zunehmendes Problem in der modernen Medizin. Wo Antibiotika wirkungslos bleiben, können diese Bakterien lebensgefährliche Infektionen verursachen. Forschende der Empa und der ETH Zürich haben nun neuartige Nanopartikel entwickelt, mit denen sich multiresistente Erreger aufspüren und abtöten lassen, die sich in Körperzellen verstecken, wie sie in einer aktuellen Studie im Fachmagazin «Nanoscale» schreiben.

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Corona: Wie Ärzte Covid-19 mit Infusionen und Tabletten bekämpfen wollen

Viren lassen sich mit Medikamenten schwerer bekämpfen als andere Erreger. Welche Mittel dennoch gegen Corona helfen könnten – und welche Probleme es gibt.

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Wie neuartige Erreger die Entstehung von Darmkrebs verursachen können

Spielen BMMFs, die neuartigen infektiösen Erreger, die in Milchprodukten und Rinderseren gefunden wurden, bei der Entstehung von Darmkrebs eine Rolle? Wissenschaftler um Harald zur Hausen wiesen die Erreger bei Darmkrebspatienten in unmittelbarer Nähe der Tumoren nach. Die Forscher zeigen, dass die BMMFs dort lokale chronische Entzündungen auslösen, die über aktivierte Sauerstoffmoleküle Mutationen auslösen und damit langfristig die Krebsentstehung fördern können. BMMFs und Entzündungsmarker waren in der Umgebung bösartiger Darmtumoren signifikant häufiger nachweisbar als im Darmgewebe tumorfreier Personen.

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Ein präziser Maßstab für schützende Immunität

Neues Werkzeug soll die Suche nach dem HCV-Impfstoff erleichtern

Weltweit sind rund 71 Millionen Menschen mit dem Hepatitis C-Virus (HCV) infiziert. Dass bis heute kein Impfstoff gegen das Virus gefunden werden konnte, liegt auch daran, dass es zahlreiche Virusvarianten gibt, die sich teilweise mehr als 30% voneinander unterscheiden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vom TWINCORE, der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig ist es nun gelungen, ein Testsystem zu entwickeln, das präzise die schützende Wirkung einer Immunantwort gegen das große Spektrum der HCV-Erreger misst.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Großbritannien will für Studie Menschen absichtlich mit dem Coronavirus infizieren

Für eine Studie wollen Wissenschaftler in Großbritannien Menschen unter ärztlicher Aufsicht dem Sars-CoV-2-Erreger aussetzen. Das Neue an dem Versuch: Die Probanden sind nicht geimpft. Ethisch ist das umstritten.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

Coronavirus: Auf der Suche nach dem Super-Impfstoff

Das neue Coronavirus wird wohl nicht das letzte bleiben, das sich pandemisch ausbreitet. Zwei Forscher aus den USA arbeiten an universellen Impfstoffen gegen die Erreger – mit ersten Erfolgen.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

Infektiologie: Wie Krankheitserreger dem Immunsystem entkommen

Ein Team um den LMU-Forscher Nicolai Siegel hat einen Mechanismus entschlüsselt, mit dem sich Erreger der afrikanischen Schlafkrankheit dem menschlichen Immunsystem entziehen. Daraus lässt sich viel für andere Infektionserkrankungen ableiten.

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Neue vielversprechende Antikörper gegen SARS-CoV-2

Ein internationales Forscherteam unter Federführung der Universität Bonn hat neuartige Antikörper-Fragmente gegen das SARS-Coronavirus-2 gefunden und weiterentwickelt. Diese „Nanobodies“ sind viel kleiner als klassische Antikörper. Sie dringen daher besser ins Gewebe ein und lassen sich leichter in größeren Mengen herstellen. Die Wissenschaftler am Universitätsklinikum Bonn haben die Nanobodies zudem zu potenziell besonders wirksamen Molekülen kombiniert, die gleichzeitig verschiedene Angriffspunkte des Virus attackieren. Der Ansatz könnte verhindern, dass sich der Erreger durch Mutationen dem Wirkstoff entzieht. Die Studie ist im Fachjournal Science erschienen.

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Verkannte Expertise: Die Stunde der Praktiker

Viele Fachrichtungen sind beim Kampf gegen die Corona-Krise gefragt.

Die Corona-Pandemie ist auch eine Krise medizinischer Expertise. Virologen erklären den Erreger, Epidemiologen sammeln Daten, Physiker simulieren die Entwicklung – aber wer rettet uns eigentlich das Leben?

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Wie das Virus dem Impftod entkommen will

Zwei colorierte Sars-CoV-2- Partikel im Elektronenmikroskop.

Experimente in einem amerikanischen Labor und Genbefunde aus England könnten für Verunsicherung sorgen: Wird Sars-CoV-2 trotz Impfung schneller als gedacht unserem Immunsystem entkommen? Jetzt geht die Jagd auf den Erreger richtig los.

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Gründe für nervenschädigende Wirkung von Malariamedikament verstanden

Der Wirkstoff Artemisinin wird gegen den Erreger der Malaria eingesetzt. Allerdings hat der Wirkstoff auch unerwünschte Nebenwirkungen und greift in die Signalweiterleitung von Nervenzellen ein. Würzburger Wissenschaftler konnten nun die zu Grunde liegenden molekularen Mechanismen aufklären. Die Ergebnisse wurden im renommierten Fachjournal PNAS veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Kleine Moleküle steuern bakterielle Resistenz gegen Antibiotika

Sie haben die Medizin revolutioniert: Antibiotika. Durch ihren Einsatz können Infektionskrankheiten, wie Cholera, besser behandelt werden. Doch entwickeln die krankmachenden Erreger zunehmend Resistenzen gegen die angewandten Mittel. Nun sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena einem Molekül auf die Spur gekommen, das die Resistenz von Cholera-Bakterien beeinflusst. Ihre Ergebnisse haben sie im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Genetik des Wirts bestimmt Zusammensetzung von Viren-Gemeinschaften

Pflanzen können von mehreren Viren gleichzeitig befallen werden. Die Zusammensetzung der Erreger ist jedoch unterschiedlich, auch wenn die Individuen zur selben Art und Population gehören. Ökologinnen der Universität Zürich haben nun gezeigt, dass diese Unterschiede in erster Linie auf genetische Variation zwischen den Wirten zurückzuführen sind. Der Verlust der genetischen Vielfalt könnte Arten somit anfälliger für Infektionen und Artensterben machen.

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Wie sich das Immunsystem an Viren erinnert: T-Gedächtniszellen entstehen früher als gedacht

Damit ein Mensch gegen eine Krankheit immun werden kann, müssen sich T-Zellen nach dem Kontakt mit dem Erreger zu Gedächtniszellen entwickeln. Wie viele das tun, hänge vor allem von der Stärke der initialen Immunreaktion ab, war bislang das Verständnis. Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) hat dies nun infrage gestellt.

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Das Patientenzimmer der Zukunft: Projekt zur Infektionsprävention in Krankenhäusern beim World Health Summit

Jährlich erkranken rund 500.000 Patientinnen und Patienten in Deutschland an Krankenhausinfektionen mit multiresistenten Erregern, etwa 10.000 bis 15.000 von ihnen sterben daran. Doch wie können solche Infektionen verhindert werden? Kann eine neue Raumplanung die Übertragung der Erreger verringern? Dazu forscht ein interdisziplinäres Team im Verbundprojekt KARMIN. Architektinnen und Architekten der TU Braunschweig, Medizinerinnen und Medizinern des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie Molekularbiologinnen und Molekularbiologen des Universitätsklinikums Jena entwickelten mit Unternehmenspartnern ein infektionspräventives Patientenzimmer.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft