Errors at the start of life

Only one in three fertilizations leads to a successful pregnancy. Many embryos fail to progress beyond early development. Cell biologists at the Max Planck Institute (MPI) for Biophysical Chemistry in Göttingen (Germany), together with researchers at the Institute of Farm Animal Genetics in Mariensee and other international colleagues, have now developed a new model system for studying early embryonic development. With the help of this system, they discovered that errors often occur when the genetic material from each parent combines immediately after fertilization. This is due to a remarkably inefficient process.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Fehler am Anfang des Lebens

Statistisch führt bei Frauen nur jede dritte Befruchtung zu einer erfolgreichen Schwangerschaft. Viele Embryonen überstehen die frühe Entwicklungsphase nicht. Forschende am Göttinger Max-Planck-Institut (MPI) für biophysikalische Chemie haben nun mit Kolleginnen und Kollegen am Friedrich-Loeffler-Institut, Institut für Nutztiergenetik in Mariensee und weiteren internationalen Teams ein neues Modellsystem entwickelt, mit dem sich die frühe embryonale Entwicklung untersuchen lässt. So fanden sie heraus, dass schon bei der Vereinigung des elterlichen Erbguts unmittelbar nach der Befruchtung häufig Fehler passieren. Dahinter steckt ein bemerkenswert ineffizienter Prozess.

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Pollutant degradation and greenhouse gas reduction: New study explores functionality in aquatic ecosystems

The functions of water-dominated ecosystems can be considerably influenced and changed by hydrological fluctuation. The varying states of redox-active substances are of crucial importance here. Researchers at the University of Bayreuth have discovered this, in cooperation with partners from the Universities of Tübingen and Bristol and the Helmholtz Centre for Environmental Research, Halle-Leipzig. They present their discovery in the journal Nature Geoscience. The new study enables a more precise understanding of the biogeochemical processes that contribute to the degradation of pollutants and the reduction of greenhouse gas emissions.

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Schadstoffabbau und Treibhausgas-Verringerung: Neue Studie zur Funktionsweise aquatischer Ökosysteme

Die Funktionen wassergeprägter Ökosysteme können durch hydrologische Schwankungen erheblich beeinflusst und verändert werden. Von entscheidender Bedeutung sind dabei die variierenden Zustände redoxaktiver Substanzen. Dies haben Forscher*innen der Universität Bayreuth in Kooperation mit Partnern an den Universitäten Tübingen und Bristol sowie am Umweltforschungszentrum Halle-Leipzig herausgefunden. In der Zeitschrift „Nature Geoscience“ stellen sie ihre Entdeckung vor. Die neue Studie ermöglicht ein genaueres Verständnis biogeochemischer Prozesse, die zum Abbau von Schadstoffen und zur Verringerung von Treibhausgas-Emissionen beitragen.

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Mit Bakterien gegen die Korallenbleiche – Probiotische Methoden könnten Korallen gegen Hitzestress schützen

Korallen sind das Rückgrat mariner Ökosysteme der Tropen. Sie sind durch die im Zuge der Klimaerwärmung steigenden Wassertemperaturen bedroht und zählen weltweit zu den ersten Ökosystemen, welche unmittelbar vor dem ökologischen Kollaps stehen. Die bedingt durch Hitzestress immer stärker und häufiger auftretenden Korallenbleichen haben sie an vielen Standorten bereits ausgelöscht. Mit Hilfe einer von einem internationalen Team unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel entwickelten Strategie aus der Mikrobiom-Forschung könnte es gelingen, Korallen besser vor Hitzestress zu schützen. Die Arbeit ist jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Microbiome erschienen.

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NRWdirekt! für mehr Wertschätzung und Vertrauen

Soest. Ein Dialog auf Augenhöhe ist wichtig – vor allem, wenn es um streitbare Themen geht. Aus diesem Grund will ein Team der Fachhochschule Südwestfalen, Fachbereich Agrarwirtschaft, jetzt einen offenen und transparenten Austausch über Themen wie Umwelt, Landwirtschaft, Nachhaltigkeit oder Ernährung anstoßen. Am 6. Juni treffen sich Landwirt*innen und Verbraucher*innen aus ganz NRW zu einem virtuellen Austausch.

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Neue Mitmach-Broschüre der BZgA-Initiative “Kinder stark machen” für Familien in der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie stellt Familien mit Kindern vor besondere Herausforderungen. Wie können Eltern ihren Kindern die Veränderungen, die Risiken und die neuen Verhaltensregeln für den Alltag möglichst gut erklären? Wie können sie Kindern Sorgen und vielleicht Ängste nehmen und sie stark machen? Die Initiative „Kinder stark machen“ zur frühen Suchtprävention der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unterstützt mit der neuen Mitmach-Broschüre „Zusammen sind wir stark!“ Familien mit Kindern im Grundschulalter dabei, das Selbstvertrauen und die Zuversicht der Kinder in der Corona-Pandemie zu fördern.

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Ausgezeichnete Tumorforschung

Wie aggressiv ist ein Tumor oder wie gut wird er auf eine bestimmte Therapieform ansprechen? Das erforscht Radiologe Dr. Jazan Omari und wird dafür mit dem Nachwuchsforschungspreis der Medizinischen Fakultät der Universität Magdeburg ausgezeichnet.

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Afrikanische Wildhunde als Botschafter für das weltweit grösste Naturschutzgebiet

Das weltweit grösste Landschutzgebiet liegt im Süden Afrikas und umfasst 520’000 Quadratkilometer in fünf Ländern. Eine Studie der Universität Zürich ergab nun, dass der stark bedrohte afrikanische Wildhund auf seiner langen Wanderschaft meist innerhalb des Kavango-Zambezi-Schutzgebietes bleibt. Dessen Grenzen bestätigen somit die wichtigsten Wildkorridore zur Erhaltung dieser und weiterer bedrohten Tierarten.

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The African Wild Dog: An Ambassador for the World’s Largest Terrestrial Conservation Area

The world’s largest terrestrial conservation area is located in southern Africa and covers 520,000 square kilometers spanning five countries. A study from the University of Zurich now shows that the endangered African wild dog mostly remains within the boundaries of the Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area (KAZA) when dispersing, thus highlighting the relevance of such a large-scale conservation initiative for maintaining key wildlife corridors of threatened species.

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Statement: Pflege zukunftsorientiert weiterentwickeln

Prof. Dr. Julia Lademann und Prof. Dr. Klaus Müller von der Frankfurt UAS nehmen Stellung zu der Bedeutung der akademischen Pflegeausbildung und stellen neuen Studiengang vor

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The washing machine as a “cultural” good

There are washing machines in 96% of all private households in Germany. However, what many consumers do not know is that washing machines, which are designed to clean textiles, can become contaminated with bacteria. Furtwangen University has now published a cultural study on the number of germs in washing machines.

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Die Waschmaschine als „Kultur“gut

96% aller privaten Haushalte in Deutschland besitzen eine Waschmaschine. Was viele Verbraucher nicht wissen: Waschmaschinen, die Textilien eigentlich sauber machen sollen, können verkeimen. Die Hochschule Furtwangen hat nun eine kulturelle Studie zum Keimgehalt in Waschmaschinen veröffentlicht.

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Das Zellskelett als Ziel für neue Wirkstoffe

Mit einer einzigartigen Kombination aus Computersimulationen und Laborexperimenten haben Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI neue Bindungsstellen für Wirkstoffe – etwa gegen Krebs – an einem lebenswichtigen Protein des Zellskeletts entdeckt. Elf dieser Stellen waren zuvor unbekannt. Die Studie ist erschienen in dem Journal Angewandte Chemie International Edition.

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Ambulante medizinische Versorgung in Zeiten von Corona – FAU unterstützt Planung mit mathematischer Optimierung

Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und weiterer wissenschaftlicher Einrichtungen aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz untersuchen in einem vom BMBF geförderten Modellprojekt, wie sich die medizinische Versorgung im ländlichen Raum während der Corona-Pandemie sicherstellen und verbessern lässt. Mathematisch basierte Optimierungs- und Entscheidungssysteme sollen Krankentransporte, Apothekennotdienste und den Aufbau von Impfzentren unterstützen.

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New indicator for oxygen levels in early oceans developed

A geoscientific research team led by scientists from the University of Cologne has come a decisive step closer to determining the oxygen levels in the early Earth’s history by analysing the composition of tungsten isotopes / publication in PNAS

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Neuer Indikator für den Sauerstoffgehalt in frühzeitlichen Ozeanen entwickelt

Geowissenschaftliches Forschungsteam unter Kölner Leitung kommt durch die Analyse der Wolframisotopie dem Aufspüren von Sauerstoff in der frühen Erdgeschichte einen entscheidenden Schritt näher / PNAS-Veröffentlichung

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Die letzte Schlacht der Anne de Bretagne

Einem multidisziplinären Team von Forschenden des Inrap, des CNRS, der Universitäten von Ottawa, Rennes 2 und Toulouse III Paul Sabatier und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig ist es gelungen, die Skelettüberreste von Soldaten zu identifizieren, die an den letzten Kämpfen im Rahmen der Belagerung von Rennes im Jahr 1491 beteiligt waren. Sie sind die einzigen Zeugen dessen, was sich vor Ort zugetragen hat, als die Armeen der Herzogin Anne de Bretagne und des Königs von Frankreich aufeinandertrafen.

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Zi veröffentlicht Studie zu Verordnungstrends biologischer Arzneimittel bei Autoimmunerkrankungen

Bevölkerung in Deutschland leidet immer häufiger an Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose und Schuppenflechte // Biologika werden häufiger eingesetzt

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Defective Epithelial Barriers Linked to Two Billion Chronic Diseases

Humans are exposed to a variety of toxins and chemicals every day. According to the epithelial barrier hypothesis, exposure to many of these substances damages the epithelium, the thin layer of cells that covers the surface of our skin, lungs and intestine. Defective epithelial barriers have been linked to a rise in almost two billion allergic, autoimmune, neurodegenerative and psychiatric diseases.

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Strange isotopes: Scientists from Germany and Israel explain a methane isotope paradox of the seafloor

Deep down in the seafloor anaerobic microbes consume large amounts of methane, a potent greenhouse gas. Even though this process is a crucial element of the global carbon cycle, it is poorly understood. Gunter Wegener from the Max Planck Institute for Marine Microbiology and the MARUM, Center for Marine Environmental Sciences, Bremen, Germany, and Jonathan Gropp from the Weizmann Institute of Science in Rehovot, Israel, now found the solution to a long-standing enigma in this process: why methane carbon isotopes behave so differently than expected. In a joint effort with their colleagues Heidi Taubner, Itay Halevy and Marcus Elvert they present the answer in the journal Science Advances.

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Seltsame Isotope: Forschende aus Bremen und Israel erklären ein Methan-Isotopen-Paradoxon des Meeresbodens

Mikroben im Meeresboden verbrauchen große Mengen des Treibhausgases Methan. Dieser Prozess ist sehr wichtig für den Kohlenstoffkreislauf – dennoch ist er bislang wenig verstanden. Gunter Wegener vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie und vom MARUM, Zentrum für Marine Umweltwissenschaften in Bremen und Jonathan Gropp vom Weizmann Institute of Science in Rehovot, Israel, haben nun ein lange bestehendes Rätsel in diesem Prozess gelöst: Sie konnten klären, warum sich die Kohlenstoff-Isotope von Methan so anders verhalten als erwartet. Gemeinsam mit den Forschenden Heidi Taubner, Itay Halevy und Marcus Elvert präsentieren sie die Antwort im Fachmagazin Science Advances.

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Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen entdeckt neuartigen „An/Aus“-Schalter in Proteinen

Proteine erfüllen in der Zelle eines jeden Lebewesens eine Vielzahl von Funktionen und spielen bei fast allen biologischen Prozessen eine entscheidende Rolle. Sie steuern nicht nur den Stoffwechsel, die zelluläre Signalübertragung und die Energieproduktion, sondern sind als Antikörper auch die Frontarbeiter unseres Immunsystems im Kampf gegen Krankheitserreger wie das Coronavirus. Angesichts dieser wichtigen Aufgaben ist es nicht verwunderlich, dass die Aktivität der Proteine streng kontrolliert wird. Es gibt zahlreiche chemische Schalter, die die Struktur und damit die Funktion von Proteinen als Reaktion auf wechselnde Umweltbedingungen und Stress steuern.

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Giraffen-Genomik: Vier gewinnt

Umfassende Erbgut-Analysen bestätigen vier Arten von Giraffen mit insgesamt sieben Unterarten

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Schwachstellen des Virus nutzen, um Immunabwehr zu stärken – SARS-CoV-2-Proteine manipulieren Immunsignalwege

Forschende der Universität Ulm haben untersucht, wie das neue Coronavirus das menschliche Immunsystem unter seine Kontrolle bringt. In der Studie, die im Fachmagazin Cell Reports veröffentlicht wurde, zeigte sich aber auch, dass die Virusproteine nicht alle antiviral wirkenden Immunsignalwege komplett abschalten können. Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen vom Institut für Molekulare Virologie arbeiten nun daran, solche Schwachstellen von SARS-CoV-2 zu identifizieren, um das Virus durch gezielte Immunaktivierung zu bekämpfen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft