Leuchtfeuer bei Gewebebildung

Forschende der ETH Zürich haben ein Molekül entwickelt, das mit fluoreszierendem Leuchten anzeigt, wo im Körper neues Gewebe entsteht. Das Molekül hilft nicht nur, Tumore sichtbar zu machen, sondern könnte auch bei der Erforschung von Wundheilungsstörungen eine wichtige Rolle spielen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

SARS-CoV-2 kapert Interferon-induzierte Transmembranproteine zur effektiven Infektion

Wie gelingt es dem Coronavirus SARS-CoV-2 sich so effektiv im Körper auszubreiten? Einer der Gründe ist, dass es sich ursprüngliche „Gegner“ zu „Helfern“ macht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Ulm haben in einer Studie gezeigt, dass SARS-CoV-2 sogenannte Interferon-induzierten Transmembranproteine (IFITMs) benutzt, um effektiver in Wirtszellen einzudringen. IFITMs sind eigentlich für ihre antivirale Wirkung bekannt. Die Ulmer Forschenden konnten nun nachweisen, dass SARS-CoV-2 diese Transmembranproteine „missbraucht“ und dadurch noch infektiöser wird.

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Chronotype influences cognitive functions and basic parameters of human brain physiology

Scientists at the Leibniz Research Centre for Working Environment and Human Factors in Dortmund (IfADo) are exploring the connection between chronotype physiological processes in the human brain. The latest findings have now been published in Nature Communications. The result: Chronotypes influence human brain functions from basic physiological mechanisms to higher cognitive functions, such as perception, learning, remembering and thinking.

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Chronotyp beeinflusst kognitive Funktionen und grundlegende Parameter der menschlichen Gehirnphysiologie

Wissenschaftler*innen am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) erforschen den Zusammenhang von Chronotyp und den physiologischen Prozessen des menschlichen Gehirns. Die neuesten Erkenntnisse wurden jetzt in Nature Communications veröffentlicht. Das Ergebnis: Der Chronotyp beeinflusst die menschlichen Gehirnfunktionen von grundlegenden physiologischen Mechanismen bis hin zu höheren kognitiven Funktionen, wie Wahrnehmung, Lernen, Erinnern und Denken.

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Wissenschaftler sieht Wiederaufbau im Ahrtal vor Herausforderungen

Seit den 1980er Jahren forscht Prof. Dr. Wolfgang Büchs, Biologie und Gastprofessor an der Universität Hildesheim, im Mittleren Ahrtal. Er ist Hauptautor einer dreibändigen Monographie über die Region in Rheinland-Pfalz, die von der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 mit am stärksten betroffen ist. Und er sagt nun: „Ohne gravierende bauliche Eingriffe zum Schutz vor Hochwasser halte ich eine Wiederbesiedlung des Ahrtals für sehr schwer“.

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New comment in Nature: Advancing an equitable and effective conservation of biodiversity

OECMs – the acronym for “Other Effective Area-Based Conservation Measures” – are a valuable policy tool in the new global biodiversity agreement, along with the establishment of protected areas. Scientists from the field of nature conservation, as well as practitioners and policy experts, call on the member governments of the Convention of Biological Diversity (CBD) to consider OECMs as an important tool to advance equitable and effective conservation, as argued in a commentary published in the high-ranking journal Nature. The Leibniz Centre for Tropical Marine Research (ZMT) is involved in the study.

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Neuer Kommentar in Nature: Leitlinien für einen gerechten und effektiven Naturschutz

OECMs – das Kürzel für „andere wirksame flächenbezogene Naturschutzmaßnahmen“ – sollten neben der Einrichtung von Naturschutzgebieten ein wertvolles politisches Instrument im neuen globalen Biodiversitätsabkommen sein. Das fordern Forschende aus dem Bereich Naturschutz sowie Expert:innen aus Politik und Praxis von den Mitgliedsregierungen der Biodiversitätskonvention (CBD) in einem Kommentar im hochrangigen Fachmagazin Nature. An der Publikation ist auch das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) beteiligt.

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HCU-Forscher entwickelt Anwendung für Klimawandelrisiken in Deutschland

Zahlreiche verschiedene Studien zeigen die Auswirkungen des Klimawandels. Basierend auf den Informationen des Umweltbundesamtes hat Sebastian Meier eine Anwendung entwickelt, die die Informationen nach Postleitzahlen darstellt.

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Durch Gene von der Larve zum Juveniltier

Häutungsmoleküle helfen Käferschnecken bei der Metamorphose

Bei der Umwandlung von der Larve zum Jungtier, also während der Metamorphose, sind in den zu den Weichtieren (Mollusca) gehörenden Käferschnecken (Polyplacophora) Gene aktiv, welche sogenannte Häutungsmoleküle codieren. Das hat Forscherin Elisabeth Zieger von der Universität Wien in einer früheren Studie aufgezeigt. Nun hat ein Team von Wissenschafter*innen rund um Studienleiter Andreas Wanninger von der Universität Wien untersucht, in welchen Zellen diese Häutungsgene aktiv sind. Die Ergebnisse erscheinen in der Fachzeitschrift “Evolution”.

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„Die Corona-Impfung macht genauso wenig unfruchtbar wie ein Schnupfen“

ExpertInneninterview zu COVID-19 und Fruchtbarkeit – Impfen oder nicht impfen? Diese Frage stellen sich viele Frauen. Denn in Internetforen kursieren Geschichten, welche eine Bedrohung der Fruchtbarkeit durch die COVID-19-Impfung heraufbeschwören. Bettina Toth, Direktorin der Univ.-Klinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck räumt mit Impfmythen auf und hat eindeutige Antworten.

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Mehr Sicherheit vor Corona-Infektionen in der Schule

In einigen Bundesländern startet bereits das neue Schuljahr. Um Schulen bei der Umsetzung von Corona-Schutzmaßnahmen zu unterstützen, haben das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ihr umfangreiches Medienangebot zu diesem Thema jetzt in einem digitalen Informationspaket gebündelt.
Interessierte Schulleitungen und pädagogische Fachkräfte erhalten mit dem Paket vielfältige digitale Informations- und Kommunikationsangebote, darunter Informationsflyer, Plakate, Broschüren, Grafiken für Aufkleber sowie Leporellos und Malblätter.
Das Medienangebot steht unter: https://filebox.s-f.family/fl/Fxx9SvELhJ

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More diversity for our farms and forks

As a contribution to increasing crop variety for improved food security in Subsaharan Africa, a leafy vegetable which is rich in vitamins and minerals shall be domesticated. At present, however, as highlighted by a research team from the Technical University of Munich (TUM) together with researchers from Nigeria, the plants still contain highly toxic substances that are carcinogenic and liver-damaging. The researchers are now aiming to generate toxin-free varieties so that the plant can be safely used.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mehr Vielfalt auf unseren Tellern und Feldern

Als Beitrag zur Nahrungsmittelsicherheit und -vielfalt in Subsahara Afrika soll ein dort vorkommendes vitamin- und mineralstoffreiches Blattgemüse in Kultur genommen werden. Derzeit enthalten die Pflanzen allerdings noch hochgiftige Stoffe, die krebserregend und leberschädigend sind, wie ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) zusammen mit Forschenden aus Nigeria gezeigt hat. Ziel der Forschenden ist es jetzt, toxinfreie Sorten zu züchten, um die Pflanze gefahrlos nutzen zu können.

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Einziges ausgewiesenes Herzinsuffizienz-Zentrum in OWL

Fachgesellschaft zeichnet das Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, erneut als überregionales Therapiezentrum zur Behandlung der Herzschwäche aus

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Fachliche Integration für den Artenschutz

Innovation entsteht durch Vermittlung von Forschungsergebnissen in die Praxis
Fachübergreifende Forschung in Wissenschaften, Förderprogrammen und Medien wird immer bedeutender. In einem kürzlich veröffentlichten Artikel in “Basic and Applied Ecology” diskutieren die Ökologin Bea Maas von der Universität Wien und ihre internationalen Ko-Autor*innen die Chancen und Herausforderungen dieser fachlichen Integration. Mit zahlreichen Beispielen aus der Vogel- und Fledermausforschung zeigen sie, wie unterschiedliche Disziplinen wie Biologie, Psychologie und Technologie gemeinsam zur nachhaltigen Entwicklung von Agrarlandschaften beitragen und diese verbessern können.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Female Pioneers from Ancient Egypt and the Middle East

When asked about female pioneers in science, most people recall famous physicists such as Lise Meitner and Marie Curie. “But few know about the women who played key roles in the evolution of science from the East,” said Radwa Khalil, a neuroscientist at Jacobs University and postdoctoral fellow to professor Ben Godde. To contribute to a broader perception of the topic, which might even advance today’s gender roles, scientists from Jacobs University and Australia’s Western Sydney University cooperated on a recently published book – crossing various disciplines and geographical regions.

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Berliner Start-up T-knife erhält 110 Millionen Dollar

T-knife, eine Ausgründung von MDC und Charité, hat 110 Millionen US-Dollar bei internationalen Investoren eingeworben. Das Berliner Biotech-Unternehmen entwickelt neuartige Immuntherapien gegen Krebs: Es bringt den T-Zellen von Patient*innen bei, solide Tumoren zu erkennen und zu bekämpfen.

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Seeing better by looking away: we fixate slightly away from the retinal optimum

When we fixate an object, its image does not appear at the place where photoreceptors are packed most densely. Instead, its position is shifted slightly nasally and upwards from the cellular peak. This is shown in a recent study conducted at the University of Bonn, published in the journal Current Biology. The researchers observed such offsets in both eyes of 20 healthy subjects, and speculate that the underlying fixation behavior improves overall vision.

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Knick in der Optik: Menschen fixieren neben dem Netzhautzentrum, um besser zu sehen

Wenn Menschen ein Objekt fixieren, kommt sein Bild nicht an der Stelle der Netzhaut zu liegen, an der die Zellen am dichtesten sind. Stattdessen ist seine Position etwas in Richtung Nase und nach oben verschoben. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Bonn in der Zeitschrift Current Biology. Die Forschenden untersuchten insgesamt 20 gesunde Versuchspersonen und spekulieren, dass dieses Fixationsverhalten hilft, insgesamt besser zu sehen.

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A long day for microbes, and the rise of oxygen on Earth

Life on Earth today relies on the presence of oxygen. However, the process behind the step-wise rise of oxygen levels in the atmosphere, which took place over nearly two billion years, remains under debate. An international team of scientists around Judith Klatt from the Max Planck Institute for Marine Microbiology in Bremen, Germany, proposes an intriguing explanation: that increasing daylength, resulting from slowing Earth rotation, may have allowed microbes to release more oxygen, thereby creating the air we breathe today. They now present their result in Nature Geosciences.

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Ein langer Tag für Mikroben: Wie der Sauerstoff auf die Erde kam

Das heutige Leben auf der Erde ist ohne Sauerstoff unvorstellbar. Wie es allerdings zum schrittweisen Anstieg des Sauerstoffgehalts in der Atmosphäre kam, der sich über einen Zeitraum von fast zwei Milliarden Jahren vollzog, ist bislang nicht klar. Eine spannende Erklärung liefert nun ein internationales Forschungsteam um Judith Klatt vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen: Zunehmend längere Tage, verursacht durch die Verlangsamung der Erdrotation, könnten dazu geführt haben, dass Mikroben mehr Sauerstoff freisetzten und so die Luft schufen, die wir heute atmen. Die Studie erscheint im Fachmagazin Nature Geosciences.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

DataLab Corona bündelt universitätsweite Expertise zum Virus

Ein neues Kooperationsformat bringt Forschende der Universität Bielefeld zum Thema Coronapandemie zusammen. Das DataLab Corona soll dazu beitragen, Methoden und Lösungsansätze zu bündeln. Es ist eins von aktuell drei DataLabs am Bielefeld Center for Data Science (BiCDaS). Die DataLabs sollen die fächerübergreifende Vernetzung und den Austausch unter den Wissenschaftler*innen zu einem Themengebiet vereinfachen und beschleunigen. Langfristig soll dadurch die Herausbildung transdisziplinärer Forschungsprojekte gefördert werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Evolution der Wandelnden Blätter aufgeklärt: Göttinger Forschungsteam erstellt Stammbaum der Blattinsekten

Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen hat die Evolution der Wandelnden Blätter untersucht. Wandelnde Blätter gehören zu den Stab- und Gespenstschrecken, die anders als ihre etwa 3000 astförmigen Verwandten keine Zweige imitieren. Stattdessen tragen sie großflächige Erweiterungen an Körper und Beinen, um in Form und Farbe Laubblätter nachzuahmen. In dem nun erstellten genetischen Stammbaum werden die Verwandtschaftsbeziehungen von knapp 100 Arten ermittelt. Das sind etwa zwei Drittel aller bekannten Spezies. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Communications Biology erschienen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Gene activities of an oral microbe mapped

HIRI and JMU Würzburg create first RNA atlas of Fusobacterium nucleatum

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Genaktivitäten eines Mundhöhlenkeims kartiert

HIRI und JMU Würzburg erstellen ersten RNA-Atlas des Fusobacterium nucleatum

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft