Achtsamkeitstraining: Diese Therapie kann Symptome verschlimmern

Achtsamkeitsübungen sind ein wichtiges Element in der ZEN-Meditation und im Yoga.

Achtsamkeitstraining ist beliebt und gilt gemeinhin als harmlos. Doch Psychologen und Psychiater warnen inzwischen vor Nebenwirkungen, die oft wochenlang andauern können.

Quelle: FAZ.NET

Weitere genetische Ursachen gefunden: 73. Urologen-Kongress diskutiert unerfüllten Kinderwunsch beim Mann

Ein Kind zeugen, Vater werden: Nicht immer geht der Kinderwunsch des Mannes in Erfüllung. Diagnostik und Therapie der männlichen Unfruchtbarkeit stellen eine große Herausforderung für andrologisch ausgebildete Urologen dar. Neue Erkenntnisse bei der Suche nach genetischen Ursachen für die männliche Infertilität diskutiert die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) auf ihrer 73. Jahrestagung im kommenden Herbst im Internationalen Congresscenter Stuttgart.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Schwachstellen im Erbgut: Forscher finden Angriffspunkte für Corona-Therapie

Eine Packung Unheil: Die Virushülle umgibt die Erbsubstanz des Erregers, die RNA.

In der Erbsubstanz von SARS-CoV-2 gibt es Abschnitte, die so gut wie nie durch Mutationen verändert werden. Dort könnten Medikamente gegen das Virus angreifen, wie Frankfurter Forscher gezeigt haben.

Quelle: FAZ.NET

Doppelt bindet besser: Neue zielgerichtete, hochempfindliche Bildgebung für die Diagnostik des schwarzen Hautkrebses

Das maligne Melanom ist die aggressivste Form von Hautkrebs und mit stark steigender Inzidenz eine der häufigsten Tumorerkrankungen. Bei früher Diagnose kann der Krebs meist operativ entfernt und der Patient geheilt werden. Sind jedoch Metastasen aufgetreten, verschlechtert sich die Prognose. Für eine erfolgreiche Therapie ist es dann essenziell, sämtliche Krebszellen mittels zielgerichteter Bildgebung aufzuspüren. Dabei werden allerdings häufig Metastasen übersehen, wodurch eventuell nicht die optimale Behandlung gewählt wird. Daher haben Mannheimer Forscher jetzt – gefördert von der Wilhelm Sander-Stiftung – neue Bildgebungsagenzien entwickelt, die sämtliche Tumorherde darstellen können.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ohne B-Zellen zum Impferfolg

Kommunikation zwischen Immunzellen bestimmt Ansprechen auf Impfung

Immunsupprimierte Patienten können nach einer Impfung oft keinen guten Schutz aufbauen, weil bei Ihnen die notwendigen Zellen des Immunsystems schlechter funktionieren oder gar nicht vorhanden sind. Dies ist besonders bei der medikamentösen Therapie der rheumatoiden Arthritis untersucht worden. Unter welchen Umständen für diese Personengruppe trotzdem erfolgreich geimpft werden kann, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom TWINCORE und der Medizinischen Hochschule Hannover nun im Journal Annals of the Rheumatic Diseases veröffentlicht.

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Wenn der Muskel „zumacht“ oder reißt: Muskelverletzungen im Profi-Sport

Eine Therapie von Muskelverletzungen bei Sportlern kann meist konservativ erfolgen. Voraussetzung dafür ist jedoch die richtige Erstbehandlung. „Die Therapie beginnt in der ersten Minute beim Arzt am Spielfeldrand“, sagt Prof. Dr. Anja Hirschmüller, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie am Altius Swiss Sportmed Center Rheinfelden. Extrem wichtig ist eine sofortige Kompression für 20 Minuten, und eine Eiswasser-Kühlung, um Einblutungen und Ödem-Bildung zu vermeiden. So kann die Rekonvaleszenz gekürzt und schneller in den Sport zurückgekehrt werden. Zu diesem und vielen anderen spannenden Themen treffen sich am 1. und 2. Juli Hunderte Ärzte aus Europa auf dem 36. GOTS-Kongress.

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Flashmob im Zellkern

Der Zellkern ist weit mehr als eine Art Aufbewahrungs-Behälter für Chromosomen: In ihm sitzt auch die komplexe Maschinerie, die Abschriften der gerade benötigten Gene herstellt und in die Zelle entlässt. Manche der daran beteiligten Proteine sind nicht gleichmäßig im Kern verteilt, sondern sammeln sich an bestimmten Stellen. Eine Studie der Universitäten Würzburg, Heidelberg und Bonn mit Hilfe der Evotec SE am Standort Martinsried zeigt nun, wie diese „Flashmobs“ reguliert werden. Aus den Ergebnissen könnten langfristig auch neue Therapie-Ansätze der spinalen Muskelatrophie resultieren. Sie sind in der Zeitschrift Cell Reports erschienen.

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Neuer Biomarker bei Multipler Sklerose ermöglicht frühe Risikoeinschätzung und gezielte Therapiewahl

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, deren Verlauf sehr unterschiedlich sein kann. Für die Wahl der individuell passenden Therapie ist vor allem die treffsichere Vorhersage des weiteren Krankheitsverlaufs essentiell. NeurologInnen an der Medizin Uni Innsbruck konnten nun einen neuen Biomarker identifizieren, mit dem eine maßgeschneiderte Behandlung von MS in greifbare Nähe rücken könnte.

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Wirkstoff Aducanumab: Ein Durchbruch in der Alzheimer-Therapie?

Eine Angestellte hantiert mit dem Wirkstoff Aducanumab in einem Labor des Herstellers Biogen.

Trotz der Zulassung durch die FDA reißt die Kritik an dem Alzheimer-Wirkstoff Aducanumab nicht ab. Manche Mediziner sprechen ihm jede Wirksamkeit ab, doch andere sehen in ihm den lang ersehnten Durchbruch.

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Schädlicher Proteinabfall im Muskel

Ein internationales Forscherteam hat die Ursache einer seltenen, schweren Muskelerkrankung aufgeklärt. Die Studie zeigt auch experimentelle Ansätze für eine mögliche Therapie auf. Ob sich diese Hoffnung erfüllt, wird sich allerdings erst in einigen Jahren zeigen. Die Ergebnisse erscheinen in der Zeitschrift Nature Communications.

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COVID-19-Therapie: Cochrane Reviews zu Rekonvaleszenten-Plasma und Vitamin D

Cochrane veröffentlicht aktuelle Reviews zu zwei viel diskutierten Therapieansätzen für COVID-19: Rekonvaleszenten-Plasma und Vitamin-D-Supplementierung. Leider zeigen die systematischen Übersichtsarbeiten für beide Therapien wenig bis keine Wirksamkeit. Zur Plasmatherapie gibt es inzwischen belastbare Evidenz, während die Studienlage für Vitamin D noch sehr unsicher ist.

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Auch bei Rezeptoren kommt es auf die Lage an

Forschungsteams aus Würzburg, München, Erlangen und Berlin haben erstmals die Lage spezieller Rezeptoren auf Herzmuskelzellen bestimmt. Ihre Erkenntnisse eröffnen neue Perspektiven für die Therapie der chronischen Herzschwäche.

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Uniklinikum Würzburg: Drittes digitales Myelom-Forum am 3. Juli 2021

Am Samstag, den 3. Juli 2021, geben Experten des Uniklinikums Würzburg erneut einen umfassenden Überblick zum aktuellen Stand bei der Erforschung, Diagnostik und Therapie des Multiplen Myeloms. Die seit Beginn der Corona-Pandemie als Videokonferenz durchgeführte Traditionsveranstaltung richtet sich an Patient*innen und deren Angehörige sowie alle sonstigen Interessierten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Deutsche Leberstiftung zum Tag der Organspende: Im Jahr 2020 mehr Lebertransplantationen in Deutschland

Der Tag der Organspende am 5. Juni findet auch in diesem Jahr virtuell statt. Im Mittelpunkt des bundesweiten Aktionstages steht das Motto „Entscheide Dich“, das dazu aufruft, sich mit dem Thema Organspende zu befassen und eine selbstbestimmte Entscheidung zu treffen. Die Deutsche Leberstiftung nimmt den Tag der Organspende zum Anlass, auf den positiven Trend bei Lebertransplantationen im Jahr 2020 und die Vermeidbarkeit der letzten Option Transplantation durch Früherkennung und Therapie von Lebererkrankungen hinzuweisen.

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Corona-Therapie: Neuer Effekt von Remdesivir entdeckt

Hilft vielleicht auch in der nächsten Pandemie: das Virostatikum Remdesivir

Im Kampf gegen Covid-19 hat sich Remdesivir bisher nicht als Wunderwaffe erwiesen. Vorschnell abschreiben sollte man das Medikament aber auch nicht, wie eine Studie von Frankfurter Forschern zeigt.

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Diättherapie für erbliche neuromuskuläre Erkrankung

Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Jenaer Humangenetik konnte die molekularen Mechanismen einer seltenen, erblich bedingten Erkrankung des autonomen Nervensystems detailliert aufklären. Mithilfe von Mäusen mit dem betreffenden Gendefekt gelang es, die Wirksamkeit einer diätetischen Therapie nachzuweisen, eine entsprechende klinische Studie ist in Vorbereitung.

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Virenabwehr außer Kontrolle: Studie liefert neue Therapieansätze

Freiburger Forscher*innen entschlüsseln entscheidende Unterschiede in der Signalweiterleitung antiviraler Warnsysteme / Eine darauf aufbauende Therapie könnte außer Kontrolle geratene Teile des Immunsystems abschalten, ohne die Infektabwehr zu schwächen / Studie in Science Immunology

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MS-Zentrum des Dresdner Uniklinikums will ‚Digitalen Zwilling‘ aus Daten erschaffen

Das Multiple Sklerose Zentrum (MSZ) an der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden baut seine Digital-Health-Expertise bei Therapie und Erforschung der Multiplen Sklerose (MS) mit einem ambitionierten wissenschaftlichen Projekt aus. Aufbauend auf zahlreichen, vor allem in der Diagnostik erfolgreich integrierten digitalen Instrumenten startet das ärztliche Team des MSZ jetzt damit, die Basis für einen ‚Digitalen MS-Zwilling‘ zu schaffen und so den Weg zum „MS-Management 2.0“ zu ebnen.

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Maßgeschneiderte Therapie der multiresistenten Tuberkulose

Um eine multiresistente Tuberkulose (TB) erfolgreich zu behandeln, muss im Vorfeld geklärt werden, gegen welche Antibiotika die Erreger Resistenzen aufweisen. Die klassische Testung im Labor ist sehr zeitaufwendig und verzögert den Therapiebeginn. Wissenschaftler*innen aus dem Forschungszentrum Borstel (FZB) und dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) haben nun einen Katalog aller Mutationen im Erbgut der TB-Bakterien erstellt und können auf dieser Basis mittels einer Genomsequenzierung schnell und kostengünstig vorhersagen, welche Medikamente für die TB-Behandlung am effektivsten sind. Die Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift Clinical Infectious Diseases publiziert.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

2. Präventionspreis 2021 geht an Tübinger Wissenschaftler

127. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin: „Von der Krise lernen“

Präventionspreis geht an Tübinger Mediziner
Identifizierung von Diabetes-Risikogruppen eröffnet Chancen für frühzeitige Therapie

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Stefan Pfister wird mit Léopold Griffuel Award für seine Forschung an Krebs bei Kindern geehrt

Stefan Pfister, Direktor des KiTZ, Abteilungsleiter am DKFZ und Kinderonkologe am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD), wurde mit dem Léopold Griffuel Award der französischen Association pour la Recherche sur le Cancer (ARC) ausgezeichnet. Der mit 150.000 Euro dotierte Preis in der Kategorie Grundlagenforschung gilt als eine der höchsten europäischen Auszeichnungen in der Krebsforschung. Er wurde in diesem Jahr zum 49. Mal verliehen, diesmal an zwei Preisträger: Stefan Pfister und Michael Taylor vom Hospital for Sick Children (SickKids) in Toronto, Kanada, werden damit für zahlreiche wegweisende Beiträge zur Erforschung, Diagnose und Therapie von kindlichen Hirntumoren geehrt.

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NVL Typ-2-Diabetes (Kapitel medikamentöse Therapie, partizipative Entscheidungsfindung) veröffentlicht

Heute erscheint die 2. Auflage der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) Typ-2-Diabetes. Sie ist auf den Internetseiten des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) kostenlos abrufbar.

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Neue Leitlinienempfehlungen zum Mundhöhlenkarzinom

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie die S3-Leitlinie Diagnostik und Therapie des Mundhöhlenkarzinoms aktualisiert. Neu sind unter anderem Empfehlungen zur Halslymphknotenentfernung und Immuntherapie. Im Zuge der Leitlinienaktualisierung sind 74 Empfehlungen überprüft und weitere 24 angepasst oder neu hinzugefügt worden.

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Studie: Stigmatisierung von Lungenkrebs erschwert Therapie-Innovationen

Die Stigmatisierung von Krankheiten wie Lungenkrebs kann Patientinnen und Patienten davon abhalten sich behandeln zu lassen und sich negativ auf die Verbreitung innovativer Therapien auswirken, so eine jüngst publizierte Studie.

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Neue Version der S3-Leitlinie Zervixkarzinom

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) die S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Zervixkarzinoms überarbeitet. Unter der Koordination von Prof. Dr. Matthias W. Beckmann (Universitätsklinikum Erlangen) und Prof. Dr. Tanja Fehm (Universitätsklinikum Düsseldorf) wurden neue Empfehlungen formuliert, etwa zu operativen Therapien, zur Radiochemotherapie, zur medikamentösen Therapie und zu bildgebenden Untersuchungsverfahren. Ziel der S3-Leitlinie ist es, einen Qualitätsstandard als Basis für eine individuell zugeschnittene, qualitativ hochwertige Therapie zu etablieren.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft