Arbeitszeiten während Corona: Lücke zwischen Frauen und Männern wieder größer

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The great god Pan / Der große Gott Pan

The Great God Pan is a horror and fantasy novel by the Welsh writer Arthur Machen. Machen was inspired to write about the Great God Pan through his experiences in the ruins of a pagan temple in Wales. The novel begins with an experiment that allows a woman named Mary to see the supernatural world. This is followed by a report of a series of mysterious events and deaths over many years. But who or what is behind them?
Stephen King described the story as “perhaps the best [horror story] in the English language”.

Der Große Gott Pan ist eine Horror- und Fantasienovelle des walisischen Schriftstellers Arthur Machen. Machen wurde durch seine Erlebnisse in den Ruinen eines heidnischen Tempels in Wales zum Schreiben des Großen Gottes Pan inspiriert. Die Novelle beginnt mit einem Experiment, das einer Frau namens Maria erlaubt, die übernatürliche Welt zu sehen. Es folgt ein Bericht über eine Reihe von mysteriösen Ereignissen und Todesfällen über viele Jahre hinweg. Aber wer oder was steckt dahinter?
Stephen King beschrieb die Geschichte als “vielleicht die beste [Horrorgeschichte] in der englischen Sprache”.

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15.09.2021 13:05

Arbeitszeiten während Corona: Lücke zwischen Frauen und Männern wieder größer

Die Covid-19 Pandemie hat von Beschäftigten (und auch Unternehmen) sehr viel Flexibilität verlangt. Der aktuelle Report des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) zeigt ein dramatisches Bild des Arbeitszeitgeschehens im vergangenen Jahr: Denn die Arbeitszeitreduzierungen sind im Zeitvergleich extrem ungewöhnlich und fielen selbst während der Wirtschaftskrise 2008/2009 geringer aus.

Wie Dr. Angelika Kümmerling und Vanessa Schmieja im Langzeitvergleich aufzeigen, betrugen 2020 die Arbeitszeiten Vollzeitbeschäftigter 39,9 Stunden und lagen damit 0,7 Stunden niedriger als 2010. Die Corona-Pandemie wirkte sich vor allem geschlechtsspezifisch aus. Die Arbeitszeiten von Frauen in Vollzeit sind in der Krise stärker gesunken als die der Männer. In der Folge wurde die Arbeitszeitlücke seit 2013 erstmals wieder größer. „In Krisenzeiten besteht die Gefahr, dass Frauen und Mütter wie selbstverständlich und auf Kosten von Rentenansprüchen, beruflicher Weiterbildung und Karriereoptionen in alte Rollenbilder zurückgedrängt werden“, kritisieren die IAQ-Forscherinnen.

Aufgrund von Geschäftsschließungen und Einbruch der Auftragslage mussten viele Beschäftigte in Kurzarbeit gehen, andere befanden sich aus Gründen des Infektionsschutzes (vorwiegend) im Homeoffice. Die Gruppe der Beschäftigten mit Sorgeverpflichtungen sah sich mit der Tatsache konfrontiert, dass sich Kinderbetreuung oder Homeschooling eben nicht ohne Weiteres mit Erwerbstätigkeit kombinieren lassen – auch nicht im Homeoffice.

Zur Bewältigung der Pandemie wurden kurzfristig gesetzliche Regelungen zur Tageshöchstarbeitszeit und Ruhezeit für einige Branchen gelockert; etwa im Gesundheitswesen, der Daseinsvorsorge oder zur Versorgung der Bevölkerung mit existenziellen Gütern. Mehr als die Hälfte der Frauen (53,3 Prozent) und mehr als ein Drittel der Männer (37,8 Prozent) mit Betreuungsverpflichtungen haben nach Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) während der Pandemie zu anderen Zeiten als üblicherweise gearbeitet. Bei den Beschäftigten ohne Betreuungsaufgaben waren es immerhin noch rund jede fünfte Frau und rund 17 Prozent der Männer. Daten des Labour Force Survey von 2019 zeigen, dass rund die Hälfte der Beschäftigten überwiegend fremdbestimmte Arbeitszeiten hat. Frauen können aber seltener Arbeitszeitflexibilisierung selbstbestimmt nutzen als Männer.


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Dr. Angelika Kümmerling, Tel.0203/3791825, angelika.kuemmerling@uni-due.de
Vanessa Schmieja, Tel.0203/3792626, vanessa.schmieja@uni-due.de
Redaktion: Claudia Braczko, IAQ, Tel. 0157/71283308, claudia.braczko@uni-due.de


Weitere Informationen:

https://www.uni-due.de/iaq/iaq-report-info.php?nr=2021-07


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler
Gesellschaft
überregional
Forschungsergebnisse
Deutsch


Quelle: IDW