Digitaler Atlas der Innovation veröffentlicht

Literature advertisement

Phänomen Naturgesetze

Was uns an den beinahe mythischen Denkern der antiken Welt so fasziniert, ist die wundervolle, abgeschlossene Einheit ihres Weltbildes. Mit welcher prachtvollen Gebärde steht einer dieser Denker vor uns, der legendenumrankte Pythagoras etwa, und sagt mit kühlem, unbeirrbarem Blick: Ich halte das Weltgeheimnis in den Händen.
Und hier beginnen die Ziele des vorliegenden Werkes. Es erblickt seine Aufgabe darin, in einem Umfang, der sich noch durcharbeiten lässt, ein wirkliches Verständnis der Welterscheinungen zu geben, soweit die Wissenschaft ein solches besitzt.
Es will gerade das bieten, was man in den vielen Werken über die Welt vergeblich sucht, weil diese den Ehrgeiz haben, möglichst viele Tatsachen zu bringen, deren Verarbeitung dann dem Leser überlassen bleibt.
Hier dagegen wird ein prinzipiell anderer Weg beschritten; die Tatsachen sind nur Hilfsmittel und nicht Endzweck. Es wird genau die Auswahl dessen geboten, was von dem gesamten sicheren Wissen zum Verständnis unseres naturwissenschaftlichen „Weltbildes“ notwendig ist.
Und der Leser dieses Buches kann wie Pythagoras mit unbeirrbaren Augen in die Welt blicken, denn er hält ihr Geheimnis in seinen Händen.

Hier geht es weiter …



Teilen: 

05.03.2021 13:19

Digitaler Atlas der Innovation veröffentlicht

Über 110 Innovationeinheiten der öffentlichen Verwaltung in Deutschland, Österreich und Schweiz sind enthalten

Das WITI-Projekt der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer und die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH (MRN GmbH) veröffentlichen den Atlas der Innovation. Der Atlas der Innovation (http://atlas-der-innovation.de/) ist ein digitales Angebot, das über 110 bestehende und abgeschlossene Innovationseinheiten des öffentlichen Sektors in Deutschland, Österreich und der Schweiz kartiert und zahlreiche Detailinformationen umfasst.

Mit dem Atlas der Innovation geben wir erstmals einen breiten Überblick über die Innovationslandschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz – und damit über Einrichtungen, die in ihrer Zielstellung und Zusammenarbeit einen direkten oder indirekten Einfluss auf den öffentlichen Sektor haben“, erklärt Dr. Rubina Zern-Breuer, Projektkoordinatorin des WITI-Projekts. Die Vielfalt der kartierten Innovationseinheiten reiche von Forschungszentren, GovLabs, Initiativen, Living Labs, Multiplikatoren, Netzwerken, Think & Do Tanks über Vereine bis hin zu Laboren unterschiedlicher methodischer Ausrichtung, beispielsweise Innovationslabor, Lernlabor, Reallabor, Politiklabor.

„Der Atlas der Innovation richtet sich an alle Innovationspionier*innen, Wissenschaftler*innen sowie Praxisakteur*innen des öffentlichen Sektors. Er soll so zur Vernetzung von diesen Akteursgruppen beitragen, die über eine lokale, themen- oder organisationsbezogene Gruppierung hinausgeht“, hebt Prof. Dr. Michael Hölscher, WITI-Gesamtprojektleiter und Lehrstuhlinhaber für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer, hervor. Auf diese Weise wolle der Atlas der Innovation eine inter- sowie transdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglichen und einen strukturierten Überblick über die behandelte Themenvielfalt und Organisationsformen geben, die in der D-A-CH-Region bereits vorangetrieben werden.

Entwickelt wurde der Atlas der Innovation gemeinsam mit der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH. „Technisch baut der Atlas der Innovation auf dem Metropolatlas Rhein-Neckar auf. Wir wollen damit auch zeigen, dass sich die interkommunale OpenSource-Lösung auch für andere Anwendungsbereiche nachnutzen lässt. Zudem fördern solche Projekte die kreative Zusammenarbeit von Wissenschaft und Verwaltung“, betont Marco Brunzel, Leiter Digitalisierung und E-Government der MRN GmbH. Aktuell sei der Atlas zwar noch eine „Beta-Version“ werde jedoch kontinuierlich weiterentwickelt. So wird beispielsweise in den nächsten Tagen ein Online-Formular freigeschaltet, über das weitere Innovationseinheiten zur Aufnahme vorgeschlagen werden können.

Vorschläge für neue Innovationseinheiten können alle „motivierten Innovationsmacher*innen“ einreichen und so zur Weiterentwicklung des Atlas der Innovation beizutragen. „Wir laden alle interessierten Akteur*innen aus Verwaltung, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft ein, sich in das Netzwerk einzubringen und mit uns die Transformation der öffentlichen Verwaltung zu gestalten“, so Dr. Zern-Breuer abschließend.

Für Fragen zum Atlas der Innovation steht Ihnen gerne zur Verfügung:
Dr. Rubina Zern-Breuer (Projektkoordinatorin WITI-Projekt): zern-breuer@uni-speyer.de


Weitere Informationen:

http://atlas-der-innovation.de/
https://www.witi-innovation.de/
https://www.m-r-n.com/gmbh
https://metropolatlas.digitale-mrn.de/


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Gesellschaft, Politik
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsergebnisse
Deutsch


Quelle: IDW