HU-Podcast: Orobates – Wie das erste Landwirbeltier ins Humboldt Forum kam

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The great god Pan / Der große Gott Pan

The Great God Pan is a horror and fantasy novel by the Welsh writer Arthur Machen. Machen was inspired to write about the Great God Pan through his experiences in the ruins of a pagan temple in Wales. The novel begins with an experiment that allows a woman named Mary to see the supernatural world. This is followed by a report of a series of mysterious events and deaths over many years. But who or what is behind them?
Stephen King described the story as „perhaps the best [horror story] in the English language“.

Der Große Gott Pan ist eine Horror- und Fantasienovelle des walisischen Schriftstellers Arthur Machen. Machen wurde durch seine Erlebnisse in den Ruinen eines heidnischen Tempels in Wales zum Schreiben des Großen Gottes Pan inspiriert. Die Novelle beginnt mit einem Experiment, das einer Frau namens Maria erlaubt, die übernatürliche Welt zu sehen. Es folgt ein Bericht über eine Reihe von mysteriösen Ereignissen und Todesfällen über viele Jahre hinweg. Aber wer oder was steckt dahinter?
Stephen King beschrieb die Geschichte als „vielleicht die beste [Horrorgeschichte] in der englischen Sprache“.

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25.11.2021 13:48

HU-Podcast: Orobates – Wie das erste Landwirbeltier ins Humboldt Forum kam

Ein Gespräch mit den Biologen Prof. Dr. Jörg Fröbisch und Prof. Dr. John Nyakatura über animierte Modelle der Urzeit-Echse Orobates

In den Steinbrüchen am Bromacker im Thüringer Wald werden 300 Millionen Jahre alte, nahezu perfekt erhaltene Fossilien ausgegraben – wie die Urzeit-Echse Orobates. Als Orobates Land betrat und damit den Übergang von einer amphibischen zu einer terrestrischen Lebensweise beging, lag das heutige Thüringen noch auf dem Urkontinent Pangäa.

Die Grabungsstelle am Bromacker gilt als eine der wichtigsten und bedeutendsten Ausgrabungsstätten ihrer Art. „Die Fundstelle ist schon lange bekannt – vor über hundert Jahren wurden die ersten Fußspuren gefunden. Die Stelle hat so viel Potenzial, dass wir auch über die nächsten Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte dort weiterarbeiten können“, erklärt Prof. Dr. Jörg Fröbisch, Professor für Paläobiologie und Evolution an der Humboldt-Universität zu Berlin und am Museum für Naturkunde und Grabungsleiter eines groß angelegten Ausgrabungsprojektes im Gebiet des Bromacker, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.

Konservierte Fußspuren zeigen, wie sich das Tier fortbewegt hat

Nachdem die Fossilien der Urzeitechse von Forschenden wie Jörg Fröbisch entdeckt und ausgegraben wurden, hat das Team des Biologen und Morphologen Prof. Dr. John Nyakatura den Orobates wieder „zum Leben erweckt“. Im Humboldt Labor im Humboldt Forum ist dieses animierte Modell des Landwirbeltiers zu sehen, samt seiner in einer Steinplatte konservierten Fußspuren. Es zeigt unter anderem, wie sich das etwa ein Meter lange, echsenartige Tier fortbewegt hat. Weitere neue Erkenntnisse über den Orobates könnten die 3D-Modelle erbringen, die die Forschenden gemeinsam mit Hirnchiurg:innen und Computerspezialist:innen im Berliner Exzellenzcluster „Matters of Activity“ entwickeln. Die Zusammenarbeit zwischen Museen und den Wissenschaftler:innen, soll künftig im Wissenschaftscampus des Museums für Naturkunde und der der Humboldt-Universität zu Berlin verstetigt werden.

Im Gespräch mit der Radiojournalistin Cora Knoblauch erzählen John Nyakatura und Jörg Fröbisch im Podcast „Humboldt Hören“, was das Faszinierende an Orobates ist, wie die neuesten Forschungsergebnisse spannend und allgemein verständlich ausgestellt werden können und ob Landwirbeltiere wie Orobates und die späteren Saurier wirklich grünbraun gewesen sind.

Die Podcastfolge „Wie das erste Landwirbeltier ins Humboldt Forum kam“ hören Sie auf der Podcast-Seite der HU, sowie auf Spotify und Apple Podcasts. Der HU-Podcast „Humboldt hören“ bringt die Hörer:innen in Kontakt mit den Forschenden der HU. Radiojournalistin Cora Knoblauch führt die Gespräche an den Orten, die für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wichtig sind und an denen sie anschaulich machen können, worum es ihnen mit ihrer Forschung geht.

Kontakt

Hans-Christoph Keller, Pressesprecher der Humboldt-Universität zu Berlin, E-Mail: pr@hu-berlin.de


Weitere Informationen:

https://www.hu-berlin.de/de/podcampus


Anhang

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Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wissenschaftler, jedermann
Biologie, Geschichte / Archäologie, Umwelt / Ökologie
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch


Quelle: IDW