Impulspapier des Bioökonomierats: Umsetzung der Klimaschutzziele braucht eine starke Bioökonomie!

Literature advertisement

Der verborgene Mechanismus des Weltgeschehens

Seit Jahrtausenden ist die Menschheit bestrebt, die Welt, in der sie lebt, erkennen und verstehen zu lernen. Die Erfahrung führt zu einem wachsenden Tatsachenmaterial und die zunehmende Erkenntnis zu einem sich fortwährend verändernden Weltbild.
Jahrzehntelang sind es fast ausschließlich die Biologen gewesen, die sich an die Aufgabe der Aufstellung eines einheitlichen Weltbilds herangewagt haben, Botaniker und Zoologen, Anatomen und Physiologen.
Die exakten Naturforscher haben sich dagegen lange Zeit hindurch nicht recht getraut, an das Weltbild in seiner Gesamtheit heranzutreten; denn für den exakten Aufbau fehlten zu viele, und zwar großenteils gerade die grundlegenden Bausteine. Erst in neuerer Zeit sind die Naturforscher in die Lage gekommen, den Aufbau guten Mutes zu wagen.
Mit diesem Buch liegt nun ein mutiger Beitrag vor. Es ist eine gemeinverständliche Darstellung biotechnischer Systeme der Welt und des verborgenen Mechanismus‘ unseres Weltgeschehens.

Hier geht es weiter …

 



Teilen: 

02.11.2021 10:20

Impulspapier des Bioökonomierats: Umsetzung der Klimaschutzziele braucht eine starke Bioökonomie!

Der Bioökonomierat der Bundesregierung setzt Impulse für die Verhandlungen des Koalitionsvertrags zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP und empfiehlt, die Bioökonomie als wesentliche Querschnittsaufgabe zur Erreichung der Klimaschutzziele – und insbesondere des 1.5 Grad Ziels – fest im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung zu verankern.

Mit dem Klimaschutzgesetz und dem darin verankerten Ziel, Deutschland bis zum Jahre 2045 zu einem nachhaltigen und klimaneutralen Land umzubauen, wurden die Weichen für einen ganzheitlichen Transformationsprozess gestellt. Es ist Grundvoraussetzung für das Leben und Wirtschaften, dass Ökonomie, Ökologie und soziale Teilhabe ganzheitlich betrachtet werden. Dies zu erreichen, sind die zentralen Ziele der Bioökonomie, die ein nachhaltiges Wirtschaften auf Grundlage biologischer Ressourcen und biologischem Wissen anstrebt.

„Mit den Technologien, die auf die Ziele der Bioökonomie einzahlen, können wir in den kommenden Jahren den Weg hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft und Wirtschaft ebnen, ökologische und ökonomische Sichtweisen zusammenbringen und die Arbeitsplätze von morgen schaffen“, sagt Ratsmitglied und CEO der Firma bio.IMPACT & SymbioPharm GmbH, Dr. Jürgen Eck.

In seiner Funktion als unabhängiges Beratungsgremium der Bundesregierung skizziert der Bioökonomierat in seinem Impulspapier die drängendsten Aufgaben in den Bereichen Klimaschutz, Nachhaltigkeit, technologische Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit, in denen die Politik dringend aktiv werden muss und gibt erste übergeordnete Handlungsempfehlungen.

„Will eine zukünftige Bundesregierung effizient und zielorientiert das 1,5 Grad-Ziel verfolgen, so muss sie der gegenwärtigen Fragmentierung politischer Maßnahmen gezielt entgegenwirken und eine abgestimmte, ressortübergreifende Bioökonomiepolitik bereits heute ins Zentrum ihrer Arbeit stellen“, stellt die Co-Vorsitzende des Bioökonomierats, Professorin Daniela Thrän, klar.

„Als Bioökonomierat empfehlen wir der neuen Bundesregierung daher, ihre Bestrebungen hin zu einer kohärenten Politik zu intensivieren, für stabile politische und gemeinschaftliche Rahmenbedingungen zu sorgen und die Forschungs- und Innovationsförderung in Richtung einer biobasierten und nachhaltigen Wirtschaft weiter auszubauen“, so Professorin Iris Lewandowski in ihrer Funktion als Co-Vorsitzende des Rates.

Im Rahmen seines Mandats unterstützt der Bioökonomierat die neue Bundesregierung mit Empfehlungen für konkrete Maßnahmen, mit denen die Bioökonomie zur Lösung dieser Zukunftsaufgaben beitragen kann.

Ansprechpartnerin
Dr. Heike Seitz
+49 211-6214353
seitz@biooekonomierat.de


Anhang

attachment icon Impulspapier des Bioökonomierats zum Koalitionsvertrag


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Politik, Umwelt / Ökologie, Wirtschaft
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftspolitik
Deutsch


Quelle: IDW