Mehrwert aus Daten, für Wirtschaft und Gesellschaft: Neuer DFKI-Forschungsbereich für Data Science und ihre Anwendungen

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Die Transzendenz der Realität

Der Nobelpreisträger Max Planck war einer der Pioniere der Quantenphysik und deshalb nicht verdächtig einem esoterischen Weltbild anzuhängen. Er vermutete hinter der Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und die Materie zusammenhält, einen bewussten intelligenten Geist. Diesen hielt er für den „Urgrund aller Materie“.
Völlig unerklärlich ist beispielsweise, dass Atome, Elektronen oder Protonen bei bestimmten Untersuchungen überhaupt nichts Materielles mehr an sich haben. Sie scheinen Welleneigenschaft zu besitzen. Einen Hinweis auf den bewussten Geist finden wir in der wissenschaftlichen Interpretation der physikalischen Experimente mit Quanten. Lässt sich Plancks Ansicht aufgrund der in diesem Buch dargelegten neueren Erkenntnisse bestätigen?
Unter Vermeidung fast aller Formeln ist ein allgemeinverständliches abgerundetes Sachbuch entstanden, das seinen Finger auf die offenen Wunden der Wissenschaft legt und überraschende Lösungen auch für die „letzten Dinge“ bereithält.

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01.12.2021 14:46

Mehrwert aus Daten, für Wirtschaft und Gesellschaft: Neuer DFKI-Forschungsbereich für Data Science und ihre Anwendungen

Mit „Data Science and its Applications“ etabliert das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) einen neuen Forschungsbereich auf dem interdisziplinären Gebiet der Datenwissenschaften und ihrer Anwendungen. Geleitet wird der ab 1. Dezember in Kaiserslautern ansässige Bereich von Prof. Dr. Sebastian Vollmer. Der Schwerpunkt liegt auf der Anwendung von Data Science in Kombination mit Methoden der KI und des maschinellen Lernens in Medizin, Bio- und Sozialwissenschaften, Industrie- und Unternehmensprozessen sowie in der Entwicklung von Open-Source-Werkzeugen und Verfahren, die diese Anwendungen erleichtern und das aus Daten gewonnene Wissen verbessern.

Daten sind das „Gold des digitalen Zeitalters“ – Was lange als Paradigma des 21. Jahrhunderts galt, ist in seinem Ausmaß noch viel weitreichender. Daten sind vielleicht noch viel wertvoller als ein natürlicher Rohstoff wie Gold. Denn im Gegensatz dazu lassen sich Daten vielfältig und beliebig oft verwerten. Aus ihnen lassen sich Muster und Erkenntnisse extrahieren, die zur Vorhersage, Prozessoptimierung und Entscheidungsunterstützung in nahezu allen Bereichen genutzt werden können. Data Science ist die interdisziplinäre Wissenschaftsdisziplin, die sich mit den Methoden befasst, die diese Schätze heben können. Sie vereint wissenschaftliche Ansätze aus Mathematik, Statistik und Informatik, um ebensolches Wissen aus Daten zu extrahieren. Unter Leitung von Prof. Dr. Sebastian Vollmer erforscht der neue DFKI-Forschungsbereich den Einsatz von Methoden der Künstlichen Intelligenz, beispielweise des Maschinellen Lernens, in der Datenanalyse und zur Entwicklung neuer Verfahren für Data Science-Anwendungen, z.B. im Gesundheitsbereich, im Kontext Smart City, für die Industrie und gemeinnützige Projekte.

Seit Oktober ist Sebastian Vollmer Universitätsprofessor im Fachbereich Informatik an der Technischen Universität Kaiserslautern. Er studierte Mathematik an der Georg-August Universität in Göttingen und der University of Warwick/England, wo er bei Fields-Medaillen-Gewinner Prof. Martin Hairer sowie Prof. Andrew Stuart mit Auszeichnung promovierte. Es folgten eine Postdoc-Phase und ein Lehrauftrag an der University of Oxford. Zuletzt war er außerordentlicher Professor am Department of Mathematics und am Department of Statistics der University of Warwick. Darüber hinaus hatte er führende Positionen am Alan Turing Institute in London inne, wo er Co-Direktor des Programms für Gesundheits- und Medizinwissenschaften sowie Direktor der Datenstudiengruppen war. 2019 etablierte er dort die international erfolgreiche Initiative „Data Science for the Social Good“ (DSSG), welche hochkarätige junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der Fähigkeit ausstattet, Data Science Projekte mit positiver sozialen Wirkung zu führen.

CEO Prof. Dr. Antonio Krüger: „Wir freuen uns, dass wir mit Sebastian Vollmer einen exzellenten und herausragenden Datenwissenschaftler von internationalem Renommee für den Aufbau des neuen Forschungsbereiches gewinnen konnten, der bereits in jungen Jahren über umfassende Forschungs- und Lehrerfahrung verfügt. Seine Forschungsschwerpunkte, der interdisziplinäre Ansatz zwischen Informatik, Mathematik, Sozialwissenschaften und Naturwissenschaften sowie die Ambitionen, Datenwissenschaft für das soziale Wohl zu entwickeln, passen perfekt in die strategische Erweiterung unseres Kompetenzprofils und die Forschungs-Philosophie des DFKI.“

Prof. Dr. Andreas Dengel, Geschäftsführender Direktor des DFKI in Kaiserslautern: „Dass Sebastian Vollmer sich angesichts vieler Angebote für das DFKI und die TU Kaiserslautern entscheiden hat, unterstreicht auch die Strahlkraft des IT-Wissenschaftsstandorts. Seine Forschungsthemen sind eine idealtypische Ergänzung und eine Erweiterung unserer langjährigen Expertise in Machine Learning. Als Bindeglied zwischen Theorie und Praxis ist Data Science ein Schlüssel dafür, dass Wissenschaften ihre Wirkung in realen Anwendungen entfalten können. Künstliche Intelligenz, insbesondere Maschinellen Lernen, ist prädestiniert dafür datenanalytische Verfahren zu verbessern und neue Anwendungsfelder zu erschließen. Wir freuen uns darauf, mit dem neuen Forschungsbereich DFKI-Technologien aus diesem zukunftsträchtigen Feld für Gesellschaft und Wirtschaft nutzbar zu machen.“

Pressekontakt:

Christian Heyer
Leiter Unternehmenskommunikation
DFKI Kaiserslautern
Trippstadter Straße 122
67663 Kaiserslautern
Email: uk-kl@dfki.de


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Prof. Dr. Sebastian Vollmer
Trippstadter Straße 122
67663 Kaiserslautern
E-Mail: Sebastian.Vollmer@dfki.de


Weitere Informationen:

https://jobs.dfki.de Zum DFKI-Stellenportal
https://www.dfki.de/dsa Zum Forschungsbereich Data Science und ihre Anwendungen


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
Gesellschaft, Informationstechnik, Mathematik, Medizin, Wirtschaft
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Organisatorisches
Deutsch


Quelle: IDW