Statement – Koalitionsvertrag: Richtige Ansätze für eine moderne Migrationspolitik

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Wege zur physikalischen Erkenntnis

Diese erweiterte Neuauflage des Buchs „Wege zur physikalischen Erkenntnis“ enthält neben der wissenschaftlichen Selbstbiographie folgende Vorträge:

Die Einheit des physikalischen Weltbildes.
Die Stellung der neueren Physik zur mechanischen Naturanschauung.
Neue Bahnen der physikalischen Erkenntnis.
Dynamische und statistische Gesetzmäßigkeit.
Das Prinzip der kleinsten Wirkung.
Verhältnis der Theorien zueinander.
Das Wesen des Lichts.
Die Entstehung und weitere Entwicklung der Quantentheorie.
Kausalgesetz und Willensfreiheit.
Vom Relativen zum Absoluten.
Physikalische Gesetzlichkeit.
Das Weltbild der neuen Physik.
Positivismus und reale Außenwelt.
Wissenschaft und Glaube.
Die Kausalität in der Natur.
Ursprung und Auswirkung wissenschaftlicher Ideen.
Die Physik im Kampf um die Weltanschauung.
Vom Wesen der Willensfreiheit.
Religion und Naturwissenschaft.
Determinismus oder Indeterminismus.
Sinn und Grenzen der exakten Wissenschaft.
Scheinprobleme der Wissenschaft.
Wissenschaftliche Selbstbiographie.

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25.11.2021 14:56

Statement – Koalitionsvertrag: Richtige Ansätze für eine moderne Migrationspolitik

Prof. Dr. Tobias Heidland (https://www.ifw-kiel.de/de/experten/ifw/tobias-heidland/), Direktor Internationale Entwicklung am IfW Kiel, kommentiert die Pläne der Ampel-Koalition zur Migration:

„Die Pläne der Ampel im Bereich Migration, Flucht und Integration sind ein großer Schritt in Richtung einer stärker auf wissenschaftliche Empfehlungen aufbauenden Politik.

Die Pläne im Koalitionsvertrag lassen auf eine deutlich gezieltere, widerspruchsärmere und wirksamere deutsche Asylpolitik hoffen. Es sollen mehr positive Anreize zur Integration gesetzt werden. Zugleich enthalten die Pläne aber auch nötige Maßnahmen wie schnellere Ablehnungen unbegründeter Asylanträge und effektivere, genauer auf Problemgruppen zielende Abschiebungen. Diese Aspekte lassen sich nur gemeinsam mit anderen EU-Mitgliedsstaaten lösen; der Plan, mit einer Koalition der aufnahmebereiten Mitgliedsstaaten voranzugehen, ist daher begrüßenswert. Gemeinsam könnten klarere Signale an Menschen im Ausland gesendet und zugleich eine höhere Akzeptanz in der deutschen Gesellschaft erzielt werden.

Der Koalitionsvertrag enthält außerdem wichtige neue Regelungen zur Steuerung und Erhöhung qualifizierter Zuwanderung – also der wirtschaftlich entscheidenden Säule der Migrationspolitik. Veränderungen sind dringend nötig, denn das Wirtschaftswachstum wird zunehmend durch die Alterung der Gesellschaft gebremst. Auch auf andere EU-Länder als Herkunftsländer von Arbeitsmigranten werden wir uns nicht langfristig stützen können, denn auch diese altern, und die Lohnunterschiede zwischen den EU-Ländern werden geringer. Es werden daher Reformen bei der qualifizierten Zuwanderung aus dem Nicht-EU-Ausland nötig.

Dazu plant die Koalition, neben dem bestehenden Einwanderungsrecht eine „Chancenkarte auf Basis eines Punktesystems“ als zweite Säule der Fachkräftezuwanderung zu etablieren. Durch dieses transparente und politisch gut steuerbare Modell können gezielt Fachkräfte mit gewissen Eigenschaften wie Integrationsfähigkeit und -willigkeit nach Deutschland gelockt werden. Gleichzeitig werden dadurch Anreize für potenzielle Zuwanderer geschaffen, in in Deutschland nachgefragte Fähigkeiten und Qualifikationen zu investieren.

Insgesamt sind die Reformpläne im Bereich Migration ein Weg, es weniger dem Zufall zu überlassen, wer nach Deutschland kommt, um hier zu arbeiten. Integration wird stärker in den Fokus genommen und stärkere Anreize gesetzt. Auch der Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft winkt, so dass für Migrantinnen und Migranten mehr Planbarkeit entsteht. Und obwohl die Politik stärker an deutschen Interessen ausgerichtet werden soll, heißt dies nicht, dass legitime Asylmigration behindert wird.“

Medienansprechpartnerin:
Melanie Radike
Pressesprecherin Migration
T +49 431 8814-329
melanie.radike@ifw-kiel.de

Institut für Weltwirtschaft
Kiellinie 66 | 24105 Kiel
T +49 431 8814-774
F +49 431 8814-500
www.ifw-kiel.de


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Prof. Dr. Tobias Heidland
Direktor Internationale Entwicklung
T +49 431 8814-367
tobias.heidland@ifw-kiel.de


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
Gesellschaft, Politik, Wirtschaft
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch


Quelle: IDW